Eintracht-Boss kündigt neuen Trainer an - Klarer Favorit auf Toppmöller-Nachfolge

Axel Hellmann will "in Kürze den neuen Trainer vorstellen". Es zeichnet sich immer mehr ab, wer der klare Favorit auf die Toppmöller-Nachfolge ist. Derweil gibt der Vorstandssprecher der Eintracht auch Fehler in der Kaderplanung zu.
Axel Hellmann will den neuen SGE-Coach zeitnah präsentieren
Axel Hellmann will den neuen SGE-Coach zeitnah präsentieren / Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages
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Am Mittwochabend empfängt die Frankfurter Eintracht am letzten Vorrunden-Spieltag der Champions League die Spurs (21 Uhr). Ein Duell mit Symbolkraft. Schließlich war das Heimspiel gegen Tottenham auch in der vergangenen Saison das letzte im Europapokal. Auch in dieser Spielzeit wird sich die SGE im Anschluss aus Europa verabschieden.

Nach nur einem Sieg aus den ersten sieben Partien haben die Frankfurter keine Chance mehr auf die K.o.-Phase. Wann im Waldstadion das nächste Mal die Champions-League-Hymne ertönt, ist offen. Stand jetzt spricht wenig dafür, dass sich die Eintracht erneut für die Königsklasse qualifiziert.

Klarer Trainerfavorit bei der Eintracht

Die drängenden Fragen Ende Januar sind aber andere. Ganz oben steht: Wer wird Toppmöller-Nachfolger? Gehandelt werden aktuell einige Namen. Immer mehr spricht dafür, dass der Topfavorit nicht Marco Rose heißt, sondern aus Skandinavien kommt. Sport1 berichtet, dass Kopenhagen-Coach Jacob Neestrup der Wunschkandidat sei. Auch die Bild nennt ihn als Favoriten. Eintracht-Insider Christopher Michel (via Absolut Fussball) hatte den erst 37-jährigen Dänen als erstes ins Spiel gebracht.

"Wir werden in Kürze den neuen Trainer vorstellen."

SGE-Vorstandssprecher Axel Hellmann

Bei der Mitgliederversammlung am Montag kündigte Vorstandssprecher Axel Hellmann eine "zeitnahe" Entscheidung an. "Wir werden in Kürze den neuen Trainer vorstellen, wir sind auf der Zielgeraden der Verständigung", betonte der 54-Jährige.

Gegen die Spurs werde aber noch einmal das Interimsduo Dennis Schmitt und Alex Meier die Verantwortung tragen. Schon am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (15:30 Uhr) könnte der neue Trainer aber schon an der Seitenlinie stehen.

Hellmann gibt Fehler in Kaderplanung zu

"Wir haben an der einen oder anderen Stelle und Position den Kader falsch eingeschätzt."

SGE-Vorstandssprecher Axel Hellmann

Zur sportlichen Lage meinte Hellmann zu den Mitgliedern ehrlich: "Es ist uns allen nicht gelungen, den Turnaround zu schaffen. Und deswegen stehen wir hier, wo wir stehen. Ich glaube, wir haben an der einen oder anderen Stelle und Position den Kader falsch eingeschätzt, und wir müssen feststellen: Die eine oder andere Personalie hat schlichtweg nicht funktioniert."

Abschreiben will der Eintracht-Boss die laufende Saison aber nicht. An die Konkurrenz sendete er schonmal eine Warnung: "Draußen in der Bundesliga reibt man sich gerade die Hände, weil einige nur darauf gewartet haben, dass wir eine sportliche Delle bekommen. Dass die Frankfurter mit ihrer großen Fresse mal wieder eingefangen werden, und freuen sich und lassen mit ihrem Brustring auf dem Trikot vor dem Computer kein soziales Medium aus, uns zu schmähen. Zu denen draußen sage ich: Erstens, Totgesagte leben länger. Uns abzuschreiben auf dem Platz und außerhalb des Platzes und auch in dieser Saison, das würde ich nicht so schnell vornehmen."


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