Eintracht blitzt bei UEFA ab: Fan-Ausschluss hat Bestand
Von Simon Zimmermann

Eintracht Frankfurt ist mit der Berufung gegen den Fan-Ausschluss beim nächsten Europapokal-Auswärtsspiel bei der UEFA gescheitert.
Die Disziplinarkammer des europäischen Fußballverbandes hatte am 17. Dezember das Urteil verhängt, dass die SGE für die nächsten beiden europäischen Auswärtspartien keine Tickets für den Gästebereich erhält. Am vergangenen Mittwoch in Baku bei der 2:3-Pleite gegen Qarabag durften demnach keine Eintracht-Anhänger ins Stadion. Auch beim kommenden Auswärtsspiel bleibt somit der Gästefanblock für die Frankfurter gesperrt.
Grund für die UEFA-Strafe waren Ausschreitungen beim Auswärtsspiel in Barcelna Anfang Dezember. Zusätzlich hatte der Klub noch eine Geldstrafe in Höhe von 38.000 Euro aufgebrummt bekommen. Unter anderem wegen Werfen und Zünden von Pyrotechnik sowie Sachbeschädigung.
Eintracht kämpft um erneute Europa-Quali
Wann und gegen wen das nächste Europapokal-Auswärtsspiel ausgetragen wird, bleibt offen. Am kommenden Mittwoch (28.1., 21 Uhr) wird sich die Eintracht mit einem Heimspiel gegen Tottenham Hotspur aus der laufenden Champions-League-Saison verabschieden. Durch die jüngste Niederlage in Aserbaidschan hat Frankfurt keine Chancen mehr auf einen Platz in der K.o.-Phase.
In der Bundesliga liegt die SGE derzeit auf Rang sieben und würde die erneute Europapokal-Qualifikation damit - Stand jetzt - knapp verpassen. Nach einem Last-Minute-3:3 in Bremen hatte Trainer Dino Toppmöller seinen Hut nehmen müssen. Wie schon in Baku wird die Mannschaft am Samstag (15:30 Uhr) im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Hoffenheim vom Interimsduo Dennis Schmitt und Alex Meier betreut werden. Wann ein Toppmöller-Nachfolger übernimmt, ist noch unklar.
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