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Eintracht-Abschied vertagt? So funktioniert Krösches Ausstiegsklausel

Markus Krösche bleibt bei Eintracht Frankfurt - zumindest vorerst. Denn dank einer Ausstiegsklausel könnte es den Sportvorstand schon bald zu einem Topklub ziehen.
Markus Krösche bleibt vorerst bei der SGE
Markus Krösche bleibt vorerst bei der SGE | Alex Grimm/GettyImages

Rund um Markus Krösche überschlugen sich zuletzt die Schlagzeilen. Die AC Mailand warb intensiv um den 45-Jährigen, der sich allerdings für einen Verbleib bei Eintracht Frankfurt entschied (90min berichtete). Ob die Zukunft des Sportvorstands aber auch mittel- bis langfristig bei den Hessen liegt, ist völlig offen.

Denn Krösche besitzt in seinem bis 2028 gültigen Vertrag bei der Eintracht eine Ausstiegsklausel. Laut Sport Bild ist diese allerdings nur für ausgewählte Topklubs wie den FC Bayern, Borussia Dortmund und Vereine aus der Premier League gültig. Zudem kann sie immer nur während des Winter-Transferfensters aktiviert werden. Die Summe soll für 2027 im niedrigen einstelligen Millionenbereich liegen.

Krösche scheint offen für den nächsten Schritt

Die Tatsache, dass Krösche zuletzt mit Milan über einen Wechsel sprach, zeigt seine grundsätzliche Offenheit gegenüber dem nächsten Schritt. Bei den Rossoneri hätte der gebürtige Hannoveraner als "Head of Football" die Entscheidungshoheit über den sportlichen Bereich gehabt. Er hätte den italienischen Topklub nach einer enttäuschenden Saison umkrempeln sollen, wie er es in den vergangenen Jahren mit der Eintracht tat.

Mit dem Unterschied, dass er über deutlich größere finanzielle Mittel verfügt hätte. In Mailand hätten Krösche dem Bericht zufolge 700 Millionen Euro zum Investieren zur Verfügung gestanden. Er selbst hätte in vier Jahren in Mailand satte 40 Millionen Euro verdient. Das zeigt auch, welchen Ruf sich Krösche in den vergangenen Jahren in Frankfurt erarbeitet hat – wenngleich er dort zuletzt aufgrund von Trainerentscheidungen und der Kaderzusammenstellung im vergangenen Sommer nicht unumstritten war.

Dennoch entschied sich Krösche vorerst dafür, bei der Eintracht zu bleiben. In diesem Sommer steht er vor der Aufgabe, erneut viel Geld durch Spielerverkäufe zu erwirtschaften. Neben Nathaniel Brown, der wohl für 55 Millionen Euro zum FC Bayern wechseln wird, könnten auch andere Stars wie Can Uzun oder Jean-Matteo Bahoya verkauft werden.

Diese Aufträge will Krösche im Sommer also noch erfüllen. Ob er sich diesen aber auch im kommenden Jahr in Frankfurt annehmen wird, ist offener denn je.


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