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Einstiges BVB-Wunderkind steht auf dem Abstellgleis

Youssoufa Moukoko kommt beim FC Kopenhagen einfach nicht richtig an. Das einstige Sturm-Juwel könnte den dänischen Klub noch in diesem Sommer verlassen.
Fremdelt mit seiner neuen Heimat: Youssoufa Moukoko steht vor dem Abschied
Fremdelt mit seiner neuen Heimat: Youssoufa Moukoko steht vor dem Abschied | DeFodi Images/GettyImages

Einst reiste er als große deutsche Sturmhoffnung zur Weltmeisterschaft nach Katar. Heute ist Youssoufa Moukoko von der großen internationalen Fußballbühne fast komplett verschwunden.

Der 21-Jährige sucht weiterhin nach seinem sportlichen Glück. Die extrem hohen Erwartungen, die durch seine historischen Rekorde als jüngster Bundesliga- und Champions-League-Spieler der Geschichte geschürt wurden, lasteten in Dortmund am Ende immer schwerer auf seinen Schultern.

Nach einer überaus enttäuschenden Leihe zum OGC Nizza in der Saison 2024/25, bei der er in der französischen Ligue 1 lediglich auf elf Einsätze kam, verkaufte Borussia Dortmund sein Eigengewächs im Sommer 2025 endgültig.

Ein kurzer Lichtblick im hohen Norden

Für eine Ablösesumme von rund fünf Millionen Euro sicherte sich der FC Kopenhagen damals die Dienste des Angreifers. Zunächst schien dieser Plan für alle Beteiligten durchaus aufzugehen. In einer für Kopenhagen insgesamt schwierigen Spielzeit 2025/26 war der gebürtige Kameruner einer der wenigen Lichtblicke.

Mit elf Toren in der dänischen Superliga und wettbewerbsübergreifend 21 Torbeteiligungen im ersten Jahr deutete er seine einst so gefürchtete Torgefahr wieder an. Auch in der aktuellen Sommervorbereitung ließ er sein Talent noch einmal aufblitzen, als ihm in einem Testspiel gegen den schwedischen Erstligisten Mjällby AIF ein lupenreiner Hattrick innerhalb von nur 23 Minuten gelang.

Doch auch dieses sportliche Ausrufezeichen änderte nichts an der grundsätzlichen Problematik. Wie Sky berichtet, fremdelt Moukoko massiv mit seiner aktuellen Situation in der dänischen Hauptstadt. Der Stürmer ist beim FC Kopenhagen abseits des Rasens scheinbar nie richtig angekommen und fühlt sich im Verein sowie im neuen Land zunehmend unwohl.

Unzufriedenheit unter Bo Svensson

Setzt in Kopenhagen aktuell kaum noch auf den Stürmer: Cheftrainer Bo Svensson
Setzt in Kopenhagen aktuell kaum noch auf den Stürmer: Cheftrainer Bo Svensson | NurPhoto/GettyImages

Besonders die sportliche Perspektive unter Cheftrainer Bo Svensson dürfte dem Angreifer zudem große Sorgen bereiten. Der ehemalige Bundesliga-Coach des 1. FSV Mainz 05 und Union Berlin setzt in der noch jungen Spielzeit kaum noch auf den ehemaligen deutschen Nationalspieler.

In den vergangenen Pflichtspielen kam Moukoko über Kurzeinsätze nicht mehr hinaus. Sein Stammplatz ist mittlerweile weg, wodurch der Stürmer in Dänemark endgültig auf dem Abstellgleis gelandet zu sein scheint.

Ein Transferfenster der Ungewissheit

Aus diesem Grund hat der dänische Meister den 21-Jährigen nun offenbar offiziell ins Schaufenster gestellt. Die Verantwortlichen sind bereit, den Stürmer trotz seines noch bis zum Sommer 2030 datierten Vertrages bei einem passenden Angebot vorzeitig ziehen zu lassen.

Die große Frage bleibt jedoch, welcher Verein das Risiko bei Moukoko nun eingehen möchte. Bis zum Deadline Day am 1. September bleibt dem Management noch etwas Zeit, einen passenden Abnehmer zu finden, der dem Spieler eine neue sportliche Heimat bietet.

Sollte sich bis dahin kein neuer Klub finden, droht dem einstigen Dortmunder Wunderkind eine sehr zähe Saison auf der dänischen Ersatzbank. Es wäre das nächste bittere Kapitel in der einst so unfassbar vielversprechenden Karriere.


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