Skip to main content

Einer kostete 25 Millionen Euro: Was passiert mit drei BVB-Flops?

Wie geht es für Yan Couto, Julien Duranville und Cole Campbell weiter?
Liegt die Zukunft von Yan Couto in Dortmund?
Liegt die Zukunft von Yan Couto in Dortmund? | Vitalii Kliuiev/GettyImages

Bei Borussia Dortmund wird im Sommer ordentlich ausgemistet. Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan sind bereits als Abgänge sicher, ihnen könnten sich noch Schlüsselspieler wie Serhou Guirassy, Karim Adeyemi oder Nico Schlotterbeck anschließen.

Doch damit endet die Arbeit vom neuen Sportdirektor Ole Book noch nicht. Schließlich muss er sich auch überlegen, wie er mit Spielern verfährt, die die Erwartungen bislang nicht erfüllen konnten – und davon gibt es beim BVB einige.

Das 25-Millionen-Euro-Missverständnis

Den Anfang macht dabei Yan Couto. Der Brasilianer kam 2024 mit großen Vorschusslorbeeren von Manchester City, zur aktuellen Saison griff die vereinbarte Kaufplicht von 25 Millionen Euro. Den Beweis, dass er das viele Geld wert ist, bleibt Couto oft schuldig.

Die Bild berichtet, dass sowohl der Spieler als auch der Verein mit der aktuellen Situation enorm unzufrieden sind. Im Klubumfeld sollen bereits Pläne für eine vorzeitige Trennung geschmiedet werden. Der BVB hat beim Brasilianer nicht das Vertrauen, ihn die Zukunft auf der Rechtsverteidiger-Position anzuvertrauen – selbst bei einem Abgang von Julian Ryerson.

Das Problem aus Dortmunder Sicht: Ein Abgang von Couto wäre ein finanzielles Verlustgeschäft. Das Investment aus Ablöse und Leihgebühr in Kombination mit seinem Gehalt von fünf Millionen Euro ist aktuell einfach zu teuer, als das irgendein anderer Verein dieses Ablösepaket schnüren würde. Dafür sind Coutos Leistungen zu dürftig.

Zwei Leihen floppen komplett

Dürftig sind auch die Leistungen von Julien Duranville beim FC Basel. Elfmal lief der Belgier bislang für die Schweizer auf, steuerte dabei ein Tor und eine Vorlage bei. Die Leihe verläuft unter dem Strich enttäuschend, als erhoffter Boost für Duranville stellte sie sich nicht heraus. Im Sommer dürfte der BVB deshalb erneut nach einem Abnehmer suchen – sowohl für eine Leihe als auch für einen festen Transfer.

Ebenfalls im Winter verliehen wurde Cole Campbell. Der US-Amerikaner stand im Sommer kurz vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart, doch nachdem der BVB sein Veto einlegte, folgte im Winter der Leihwechsel zur TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer haben in der Theorie eine Kaufoption über zehn Millionen Euro. Dass sie diese ziehen ist angesichts von Campbells Verletzungspech und nur zwei Einsätzen über insgesamt 25 Minuten allerdings sehr unwahrscheinlich.

Dem BVB steht also ein ereignisreicher Sommer bevor – genau wie den drei Spielern. Fest zu stehen schein nur: In der neuen Saison dürften sie nicht im schwarz-gelben Trikot auflaufen.

Add us as a preferred source on Google

Loading recommendations... Please wait while we load personalized content recommendations