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Eindeutige Aussagen: So reagiert Krösche auf Rieras Wutrede

Markus Krösche ist kein Freund von Albert Rieras Wutausbruch.
Markus Krösche steht hinter Riera – noch
Markus Krösche steht hinter Riera – noch | KIRILL KUDRYAVTSEV/GettyImages

Es war eine denkwürdige Rede, die Albert Riera am Freitag hielt. Über sechs Minuten kritisierte der Trainer von Eintracht Frankfurt die Presse, forderte Respekt und wies die Journalisten daraufhin, doch bitte die Wahrheit zu schreiben – die Fans würden das verdienen (90min berichtete).

Es verdeutlicht einmal mehr, wie angespannt die Stimmung bei der Eintracht in diesen Tagen ist. Berichte über schlechte Beziehungen zwischen Riera und einzelnen Spielern häufen sich. Nach Can Uzun und Ritsu Doan soll in dieser Woche auch Jonathan Burkardt mit dem Trainer heftig aneinander geraten sein.

Die Veröffentlichung des Streits hatte Riera überhaupt erst zu seiner Wutrede "inspiriert". Sportvorstand Markus Krösche hat sich jetzt zu der denkwürdigen Rede geäußert.

Krösche verteidigt Riera – und kritisiert ihn

"Albert ist eine sehr starke Persönlichkeit und hat eine Klarheit. Er hat das gesagt, was er denkt", sagte der 45-Jährige bei Sky Sport und ergänzte: "Ehrlicherweise war das keine Wutrede. Er hat das, was in seinem Herzen war, und das, was ihn gestört hat, gesagt. Letztendlich, wenn man die Fakten nimmt, hat er gar nicht mal so viele schwierige Dinge gesagt. Er hat seine Meinung geäußert, was auch die Negativität im Umfeld angeht"

Also alles nur ein Missverständnis? Nicht so ganz. Denn Krösche nahm auch noch Bezug auf einen Zwischenfall, bei dem Riera einen Bild-Reporter mit den Worten "Ask yourself, if you love this club or yourself" harsch angefahren hatte.

Krösche sagte dazu: "Das ist nicht deren Aufgabe. Am Ende sind es Journalisten. Sie haben ihren Job zu tun und sollen ihre Meinung schreiben. Das ist völlig in Ordnung. In dem Moment war es vielleicht nicht unbedingt glücklich, aber auch nicht böse."

Wie geht es mit Riera weiter?

Die Wirkung seiner Wutrede spürte Riera unterdessen vor dem Spiel gegen den Hamburger SV. Bei seiner Vorstellung regnete es Buhrufe und Pfiffe von den Rängen. Die Fans haben vom einstigen Hoffnungsträger also anscheinend schon genug gesehen.

Krösche selbst steht trotz der Querelen und Spannungen weiter zu seinem Trainer. Es spreche für ihn "nichts dagegen", dass Riera auch über die Saison hinaus Eintracht-Trainer bleibe, erklärte er. Laut der Bild ist ein Verbleib des 44-Jährigen über die Saison hinaus allerdings offen.


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