Beim FC Bayern München könnte im kommenden Sommer ein junger Offensivspieler in den Fokus rücken, dessen Name im Fußball sofort Aufmerksamkeit erregt. Wie die Bild berichtet, beschäftigen sich die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters mit Rayane Messi.
Der 18-jährige Franzose steht aktuell beim RC Strasbourg unter Vertrag, ist derzeit jedoch an den saudischen Klub Neom SC ausgeliehen. International ist der Offensivspieler bislang noch wenig bekannt, gilt jedoch als eines der interessanten jungen Talente im französischen Fußball.
Spielstil erinnert an den "echten“ Messi
Sportlich bringt Rayane Messi ein interessantes Profil mit. Bereits 2024 beschrieb der damalige Leiter des Ausbildungszentrums von Dijon FCO den Offensivspieler als äußerst vielseitig. Demnach kann der Franzose sowohl als Mittelstürmer als auch auf den Flügeln eingesetzt werden.
Besonders im Eins-gegen-eins zählt er zu den auffälligen Spielern: Mit Dribblings, schnellen Richtungswechseln und technischen Kombinationen kann er immer wieder Räume öffnen und Gegenspieler vor Probleme stellen. Zudem besitzt er ein gutes Gespür im Strafraum und bringt, ähnlich wie sein Namensvetter Lionel Messi, ein vielseitiges offensives Repertoire für unterschiedliche Rollen im Angriff mit.
Bayern hatte Messi schon früher im Blick
Nach Informationen der Bild war der Spieler in München bereits früher ein Thema. Schon während seiner Zeit beim französischen Klub Dijon FCO soll der Offensivspieler auf der Beobachtungsliste der Bayern gestanden haben.
Im Podcast "Bayern Insider" erklärte Bild-Fußballchef Christian Falk: "Normalerweise, wenn du mir sagen würdest, Bayern ist an einem Spieler interessiert, der in Saudi-Arabien spielt, dann würde ich sagen: Hmm. Aber er gehört Straßburg und ist nur ausgeliehen und Bayern war an ihm schon einmal dran."
Der Bayern-Experte sieht perspektivisch durchaus eine mögliche Rolle für den Youngster im Kader des Bundesliga-Spitzenreiters. "Er ist intern bekannt bei Bayern, er ist U19-Nationalspieler von Frankreich. Also vielleicht als Backup für Luis Diaz, warum nicht?", so Falk weiter.
Messi langfristig an Strasbourg gebunden
Auch Bild-Chefreporter Heiko Niedderer griff das Thema im Podcast auf und spielte auf den berühmten Nachnamen des Spielers an: "Messi als Backup, das hat es noch nicht oft gegeben", sagte er mit einem Augenzwinkern.
Der Offensivspieler wechselte im Sommer 2024 von Dijon nach Straßburg in die Ligue 1 und unterschrieb dort einen langfristigen Vertrag bis 2030. Ob der FC Bayern tatsächlich einen Transfer anstrebt, bleibt derzeit jedoch offen. Der Name Messi sorgt zwar automatisch für große Aufmerksamkeit. Entscheidend dürfte am Ende aber die sportliche Entwicklung des jungen Franzosen sein.
