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"Ein Krieger": Hütter singt Lobeshymne auf Abwehr-Hoffnung

Lilian Brassier soll die Sorgen in Frankfurts Defensive endlich beenden. Der französische Neuzugang könnte direkt am Wochenende zu seinem Startelfdebüt kommen.
Lilian Brassier soll der SGE Sicherheit geben.
Lilian Brassier soll der SGE Sicherheit geben. | SEBASTIEN SALOM-GOMIS/GettyImages

Etwa neun Millionen Euro hat Einfracht Frankfurt an Stade Rennes überwiesen, um sich die Dienste von Brassier zu sichern. Der 26-jährige Franzose soll künftig das Innenverteidiger-Duo mit Kapitän Robin Koch bilden.

Obwohl Brassier erst ein paar Tage bei den Hessen ist, könnte er gegen den FC Augsburg direkt von Beginn an auflaufen. "Er hat die ganze Vorbereitung auch mit Rennes mitgemacht. Und wie er sich jetzt im Training präsentiert, ist er sicherlich in der Lage, auch sofort in der Startelf zu stehen", erklärte Hütter auf der Spieltags-Pressekonferenz.

Weiter schwärmte Hütter von den vielfältigen Qualitäten des Neuzugangs: "Er ist ein Spieler, der sehr, sehr zweikampfstark ist, Linksfuß ist, auch das ist sehr, sehr wichtig. Er ist vom Typ her so einer, der nie aufgibt, ein Krieger ist. Und das, denke ich, tut unserer Mannschaft auch sehr, sehr gut."

Hütter habe Brassier bereits zu seiner Zeit beim AS Monaco weit oben auf der Liste gehabt, verriet der 56-Jährige. Umso besser, dass es nun bei der SGE endlich mit einer Zusammenarbeit klappt. Brassier ist eine Verstärkung, die Frankfurt auch bitter nötig hat.

SGE eine Schießbude der Bundesliga

Eintracht Frankfurt hat in der abgelaufenen Bundesliga-Saison ganze 65 Gegentore kassiert. Nur der VfL Wolfsburg (69 Gegentreffer) und 1. FC Heidenheim (72 Gegentreffer) waren defensiv noch schlechter. Zu allem Überfluss hat Aurèle Amenda, einer der wenigen Lichtblicke in Frankfurts Abwehr, den Verein im Sommer verlassen. Auch der zuletzt stark schwächelnde Arthur Theate verließ die SGE noch in Richtung Italien.

Sollte Brassier gegen Augsburg doch noch nicht starten, wird wahrscheinlich wieder Youngster Jeremiaha Maluze seine Chance erhalten. Auch Otávio hat zumindest Außenseiterchancen auf den Posten.


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