Als Joao Cancelo im Winter per Leihe zum FC Barcelona zurückkehrte, waren viele Beobachter skeptisch. Doch der Portugiese ließ die kritischen Stimmen schnell verstummen und spielte sich bei der Blaugrana in der Startelf fest.
16 Mal stand er in der Liga in der Startelf und sammelte dabei fünf Scorerpunkte. Dabei spielte er sowohl als Rechts- als auch Linksverteidiger und unterstrich damit seine Flexibilität.
Kein Wunder also, dass Barça den technisch versierten Portugiesen weiter halten möchte. Nach dem WM-Aus Portugals waren die Verhandlungen wieder aufgenommen worden, mit dem Ziel, den Transfer des 32-Jährigen vor dem offiziellen Trainingsstart am 13. Juli über die Bühne zu bringen
(90min berichtete).
Ein starker Deal für Barça
Und laut dem spanischen Radiosender COPE ist den Katalanen in den Verhandlungen mit Al-Hilal mittlerweile ein Durchbruch gelungen. Der Sender berichtet von einer Einigung zwischen beiden Vereinen.
Der spanische Meister überweist rund zehn Millionen Euro nach Saudi-Arabien, während Cancelo bei der Blaugrana einen Vertrag über zwei Jahre unterschreiben soll. Angesichts der gezeigten Leistungen des Portugiesen ein echtes Schnäppchen für die Blaugrana.
Zwei Baustellen bleiben
Mit dem Transfer von Cancelo, der echts wie links in der Abwehrkette spielen kann, können sich die Katalanen jetzt endlich auf die zwei größten Problemzonen konzentrieren: Die Innenverteidigung und den Sturm.
Barça sucht weiter nach einem Linksfuß, der in der Viererkette neben Pau Cubarsi agieren kann. Heiße Spuren gibt es akutell allerdings nicht, ein Wechsel von Alessandro Bastoni scheint vom Tisch zu sein.
Ganz anders sieht die Sache im Sturm aus. Dort umwerben die Katalanen heftig Julian Alvarez von Atlético Madrid. Der 26-Jährige will auch unbedingt nach Barcelona wechseln, die Rojiblancos stellen sich momentan jedoch noch quer. Bei Barcelona hofft man, die Verhandlungen wie bei Cancelo zu einem positiven Ende zu bringen.
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