Eigeninitiative erwünscht: Barcas interessanter Rashford-Plan
Von Fabian Küpper

Zehn Tore, 13 Vorlagen: Marcus Rashford ist nach einigen Startschwierigkeiten voll angekommen beim FC Barcelona. Der Engländer pendelt unter Hansi Flick zwischen Startelf und Ersatzbank, liefert aber fast immer wichtigen Impact, wenn er auf dem Feld steht.
Bei Barca ist deshalb schon länger klar: Rashford soll über den Sommer hinaus bei den Blaugrana bleiben. Eigentlich eine einfache Sache, schließlich besitzen die Katalanen einen Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro. Doch die finanzielle Schieflage macht Barca wieder einmal Probleme.
Rashford soll die Initiative ergreifen
Denn der amtierende spanische Meister ist immer noch hoch verschuldet und sträubt sich deshalb, die Summe zu bezahlen – wohl auch vor dem Hintergrund, dass im Sommer Julian Alvarez oder sogar Erling Haaland den Weg nach Barcelona finden soll.
Daher greifen die Katalanen laut der SPORT jetzt zu einem spannenden Plan. Dieser sieht vor, dass Rashford selbst bei seinem Stammverein Manchester United vorstellig werden soll, um die Ablösesumme zu drücken. Die Hoffnung bei Barca ist, dass die Red Devils dann gesprächsbereiter sein werden und von der 30-Millionen-Forderung abrücken.
Ablöse deutlich unter Wert?
Doch allzu viele Hoffnungen sollte man sich in Katalonien wohl nicht machen. Denn laut dem Bericht sieht Man Utd. den Wert von Rashford deutlich höher als jene 30 Millionen Euro, weshalb die Engländer schon bei dieser Summe Kopfschmerzen hatten. Vielmehr wird der Marktwert des 28-Jährigen auf der Insel sogar auf 55 bis 60 Millionen Euro taxiert.
Heißt also im Klartext: Nachverhandeln wird United auf keinen Fall, da dürften auch bittende Worte von Rashford selbst wenig helfen. Barca muss also die 30 Millionen Euro bezahlen, wenn sie den Engländer halten wollen – ansonsten geht es zurück nach Manchester. Dort hat er zwar keine Zukunft, aber United könnte, angesichts von Rashfords guter Saison, eine deutlich höhere Ablöse bekommen, als die 30 Millionen Euro von Barca.
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