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Eichhorn-Schock für Bayer Leverkusen

Die Werkself muss auf unbestimmte Zeit auf Kennet Eichhorn verzichten.
Das Bayer-Trikot wird Kennet Eichhorn erstmal nicht tragen können
Das Bayer-Trikot wird Kennet Eichhorn erstmal nicht tragen können | Jörg Schüler/GettyImages

Die Verpflichtung von Kennet Eichhorn war für Bayer Leverkusen ein echter Coup. Schließlich zahlte man nicht nur sehr günstige neun Millionen Euro Ablöse an Hertha BSC, sondern setzte sich im Werben um den 17-Jährigen auch gegen RB Leipzig und den FC Bayern durch.

Bei der Werkself soll Eichhorn in den kommenden Jahren das Zentrum prägen – und im Idealfall dabei helfen, dass Bayer nach dem Double 2024 weitere Titel gewinnt. Schließlich will man in Leverkusen spätestens 2028 wieder um die Meisterschaft mitspielen.

Doch ausgerechnet jetzt, bevor Eichhorn überhaupt eine Pflichtspielminute für seine neue Mannschaft absolviert hat, gibt es eine echte Hiobsbotschaft.

Wie Leverkusen verkündet, fällt Eichhorn auf unbestimmte Zeit aus. Grund dafür ist eine behandlungsbedürftige Stoffwechselstörung, die nach fachärztlichen Untersuchungen diagnostiziert wurde.

Die Untersuchungen waren anberaumt worden, da bei Eichhorn eine übermäßige körperliche Belastung und ein Gewichtsverlust nach einem Magen-Darm-Infekt festgestellt wurde.

Der 17-Jährige wird sich zur Behandlung der Stoffwechselstörung in den nächsten Wochen in stationäre Behandlung begeben. Im Anschluss daran soll er sportlich wieder aufgebaut werden, zunächst allerdings individuell.

Voller Fokus auf die Genesung

"Kennet steht vor einer hoffentlich sehr langen Karriere auf höchstem Niveau. Wir werden ihn auf diesem Weg bestmöglich unterstützen. Wichtig ist zum jetzigen Zeitpunkt, dass wir die richtigen Maßnahmen für seine Genesung eingeleitet haben und Kennet ohne Druck die notwendige Zeit und Ruhe für seine Behandlung erhält", erklärte Geschäftsführer Simon Rolfes.

Eichhorn bekommt also alle Zeit die er braucht, um sich zu 100 Prozent komplett zu erholen. Bleibt nur die Frage, wann der 17-Jährige sein Comeback wirklich geben kann. Stoffwechselstörungen sind tückisch, das prominenteste Beispiel ist Mario Götze, der damit bei Borussia Dortmund zu kämpfen hatte.


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