So hat sich Luca Waldschmidt den Saisonstart ganz sicher nicht vorgestellt. Nachdem der Offensivspieler des 1. FC Köln in der Sommervorbereitung mehrfach seine Qualität unter Beweis stellen konnte, wurde er von einer Muskelverletzung ausgebremst. Zwar kehrte er in der vergangenen Woche ins Training zurück, doch René Wagner verzichtete darauf, ihn für das Heimspiel gegen Werder Bremen (1:1) in den Kader aufzunehmen.
Für Waldschmidt war das eine bittere Enttäuschung. In der neuesten Episode des offiziellen Effzeh-Podcasts machte er daraus keinen Hehl: "Er [Trainer René Wagner] hat mir geschrieben und gesagt, ich soll ins Büro kommen und dann haben wir gesprochen. Das hat mir schon wehgetan, weil ich sehr gerne schon dabei gewesen wäre, weil ich glaube, dass ich meinen Impact immer reinbringen kann. Aber die Entscheidung war so", verriet der 30-Jährige offen.
Waldschmidt ärgert sich über "blödes Timing" - Kommt er noch an der Konkurrenz vorbei?
Schon in der vergangenen Saison hatte Waldschmidt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, was ihn "maximal" nerve. "Ich liebe Fußballspielen. Und jetzt war das Timing einfach blöd, weil es bis dahin gut gelaufen ist für mich. Deswegen hat es mich schon extrem genervt", gestand er.
Um schnellstmöglich wieder zum Spieltagsaufgebot zu zählen, wird sich Waldschmidt umso mehr im Training reinhängen müssen. Die Konkurrenzsituation hat sich spät im Sommer nochmals verschärft, nachdem die Kölner Mikey Moore und Thijs Dallinga verpflichteten. Und neben dem gesetzten Said El Mala kämpfen auch Linton Maina, Jan Thielmann und Marius Bülter um einen Platz in der Offensivabteilung.
Dennoch betont Waldschmidt vor dem Auswärtsspiel beim HSV (Samstag, 15:30 Uhr) ambitioniert: "Ich bin fit und froh, wieder mit den Jungs auf dem Platz zu sein. Jetzt wird es Zeit – nicht nur Trainingsplatz, sondern auch Stadion. Jetzt haben wir wieder eine neue Trainingswoche und gehen Richtung Hamburg und ich hoffe, dass ich da dann wieder dabei bin."
Weitere Köln-News lesen:
