Ebnoutalib-Schock? Diagnose bei Eintracht-Shootingstar da
Von Simon Zimmermann

Bittersüße Nachrichten für Younes Ebnoutalib und Eintracht Frankfurt. Der 22-jährige Angreifer hat sich bei der 2:3-Pleite in Stuttgart am Dienstagabend zwar eine Bänderverletzung im Knie zugezogen. Der befürchtete Kreuzbandriss ist es nach Bild-Informationen aber zum Glück nicht.
Der Winter-Neuzugang musste nach 20 Minuten ausgewechselt werden, nachdem er zuvor bei einem Pressschlag mit VfB-Verteidiger Jeff Chabot zu Boden ging.
"Bei Younes Ebnoutalib sieht es nicht ganz so gut aus. Er hat einen Schlag auf Oberschenkel und Knie abbekommen und ist weggeknickt", meinte SGE-Coach Dino Toppmöller nach dem Spiel. In Frankfurt befürchtete man Schlimmes. Eine MRT-Untersuchung am Mittwoch scheint aber leichtes Aufatmen gebracht zu haben.
Innenbandanriss bei Ebnoutalib
Demnach hat sich der Stürmer einen Innenbandanriss im Knie zugezogen. Das Kreuzband soll nicht betroffen sein. Mit der Verletzung dürfte Ebnoutalib über vier Wochen ausfallen.
Auch Sky berichtet von einem Innenbandanriss. Je nach Heilungsverlauf soll Ebnoutalib vier bis sechs Wochen ausfallen.
Ein erster Rückschlag für den Shootingstar, der im ersten Saison-Halbjahr bei Zweitligist Elversberg für Furore sorgte und anschließend für rund acht Millionen Euro an den Main wechselte. Für die Eintracht stand Ebnoutalib in den ersten beiden Spielen des Jahres in der Startelf. Gegen den BVB traf er direkt beim Bundesliga-Debüt.
Kalimuendo jetzt die Stürmer-Hoffnung
Für die SGE bedeutet der Ebnoutalib-Ausfall einen erneuten Engpass im Sturmzentrum. Jonathan Burkardt könnte noch bis Ende Februar fehlen, Flop Elye Wahi ließ man zurück nach Frankreich ziehen. Auch Routinier Michy Batshuayi fällt derzeit verletzt aus.
Immerhin steht mit Arnaud Kalimuendo noch ein fitter Neuner zur Verfügung. Der 23-jährige Franzose wurde jüngst von Nottingham Forerst ausgeliehen. Kalimuendo hat nun unmso mehr die Chance, sich für einen dauerhaften Verbleib am Main zu empfehlen. Die Eintracht besitzt eine Kaufoption, die dem Vernehmen nach bei 27 Millionen Euro liegt.
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