Eberl wird deutlich: So steht es um Bayern und Vuskovic

Bayerns Sportvorstand Max Eberl schiebt einer Verpflichtung des jungen Innenverteidigers nach München vorerst einen Riegel vor.
Max Eberl reagiert auf Vuskovic-Gerücht
Max Eberl reagiert auf Vuskovic-Gerücht / Stefan Matzke - sampics/GettyImages
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Der FC Bayern München wird bereits seit einiger Zeit mit Luka Vuskovic in Verbindung gebracht. Zwar lobte Max Eberl den jungen Verteidiger ausdrücklich, zugleich wurde er auf der Pressekonferenz jedoch deutlich: Die Münchner seien auf der Innenverteidiger-Position derzeit hervorragend besetzt und würden zunächst auf interne Lösungen setzen, bevor über weitere Verpflichtungen entschieden werde.

Eberl zufrieden mit Kadertiefe in der Innenverteidigung

Eberl betont derzeit unmissverständlich, wie zufrieden er mit der aktuellen Besetzung der Innenverteidigung ist. Er verdeutlichte, dass der FC Bayern München nicht jeden verfügbaren Topspieler verpflichten könne. "Wir können jetzt nicht jeden guten Spieler holen, bei dem die Öffentlichkeit sagt: Der muss zum FC Bayern! Denn dann kommt irgendwann die andere Seite und sagt: Max, wir sind doch kein Geldscheißer, wir können den Kader nicht so aufblähen."

Entscheidend sei für ihn zunächst der "interne Transfer“, also die Verlängerung mit Dayot Upamecano gewesen. Damit sei der Kader auf der Position aktuell "top besetzt".

Zwar lobt Eberl Vuskovic als "sehr guten Spieler", der beim Hamburger SV eine "herausragende Saison" spiele, verweist jedoch auf dessen Vertrag bei Tottenham Hotspur. Zugleich hebt er die starke interne Konkurrenz hervor: "Wir haben mitJonathan Tah, Upamecano und Min-jae Kim sehr starke Innenverteidiger und mit Hiroki Ito und Josip Stanisic weitere Spieler, die dort spielen können." Zunächst gelte es daher, die eigenen Vertragsfragen zu klären, bevor mögliche externe Optionen erneut bewertet würden.

Schließt sich der Kreis? Bayern hatte Vuskovic bereits an der Angel

Somit gilt ein Wechsel von Vuskovic an die Isar aktuell als eher unwahrscheinlich. Doch die Bayern beobachten den Kroaten bereits seit längerer Zeit, denn: Schon 2023 hätten die Münchener den damals 15-jährigen Innenverteidiger für eine vergleichsweise geringe Summe verpflichten können, wie Bild-Reporter Christian Falk enthüllte.

Die Münchner Scouts stuften Vuskovic jedoch als "zu arrogant am Ball" ein und verzichteten. Während auch Real Madrid Interesse zeigte, erhielt am Ende Tottenham Hotspur für rund 15 Millionen Euro den Zuschlag. Inzwischen zählt Vuskovic zu den spannendsten Youngstern Europas, sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei etwa 40 Millionen Euro.

Zieht es Vuskovic doch noch nach München?
Zieht es Vuskovic doch noch nach München? / IBRAHIM OT/GettyImages

Ob Eberls jüngste Aussagen bedeuten, dass das Thema Vuskovic für die Bayern tatsächlich erledigt ist, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass Min-jae Kim in dieser Saison deutlich in die Reservistenrolle gerutscht ist. Ein möglicher Sommer-Abschied des Südkoreaners könnte sportlich und finanziell genau jene Tür öffnen, durch die ein Transfer von Vuskovic nach München wieder realistisch erscheinen würde.


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