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Eberl überrascht: Neue Details zur Nübel-Zukunft

Alexander Nübel hat werder beim VfB Stuttgart noch beim FC Bayern eine Perspektive. Nun sind neue Details zur Zukunft des Torhüters ans Licht gerückt.
Alexander Nübels Zukunft liegt weder in Stuttgart noch in München
Alexander Nübels Zukunft liegt weder in Stuttgart noch in München | DeFodi Images/GettyImages

Auch wenn die letzte Entscheidung dieser Saison erst im DFB-Pokalfinale am Samstag (20 Uhr) fallen wird, ist sowohl beim FC Bayern als auch beim VfB Stuttgart klar, wie es ab Sommer auf der Torhüterposition weitergehen wird. Während Manuel Neuer in München noch ein weiteres Jahr dranhängt und Jonas Urbig weiter an die Rolle als künftige Nummer eins herangeführt werden soll, setzen die Schwaben fortan auf Dennis Seimen.

Das 20-jährige Eigengewächs konnte während seiner Leihe beim SC Paderborn an sich werben und ist zudem deutlich günstiger als Alexander Nübel, dem die Stuttgarter nach Ende des Leihgeschäfts mit den Bayern nun das volle Gehalt hätten zahlen müssen. Dieses liegt beim Deutschen Meister bei satten elf Millionen Euro. Der VfB wird also nicht ins Rennen um Nübel einsteigen, den der Rekordmeister auf alle Fälle abgeben will.

Torwarttrainer informierte Nübel über Bayerns Entscheidung

Den Torhüter haben die Bayern bereits informiert, doch überraschenderweise war es weder Sportvorstand Max Eberl noch Sportdirektor Christoph Freund, der Nübel über die endgültige Entscheidung des Vereins informierte. Wie Eberl gegenüber Bild verriet, schickten die Münchner Torwarttrainer Michael Rechner vor.

"Michael Rechner hat mit Alexander Nübel gesprochen. Wir haben eine sehr, sehr offene Kommunikation geführt. Natürlich hat sich Alex das etwas anders vorgestellt. Die Entscheidungen kann man aber treffen als FC Bayern. Wir haben eine sehr gute Entscheidung getroffen. Wir fühlen uns sehr wohl damit", sagte der Sportvorstand.

Zuvor habe es einen offenen Austausch mit Nübels Berateragentur gegeben. "Als wir beim FC Bayern Entscheidungen gefällt haben, sprich Jonas Urbig zu holen, sprich Verlängerung mit Manuel Neuer, haben wir davor mit der Agentur von Alex ganz offen gesprochen", erklärte Eberl.

Wird Nübel erneut verliehen?

Bei Nübels Abgang im Sommer muss es sich jedoch nicht zwingend um einen Verkauf handeln. Wie Sky zuletzt berichtete, liegt das Preisschild bei zehn bis 15 Millionen Euro, am liebsten würden die Bayern Nübel fest abgeben. Sollte das nicht zustande kommen, ist nach Bild-Informationen aber auch eine erneute Leihe mit Kaufoption oder Kaufpflicht ein Thema.

Stand jetzt ist Nübel aber ab dem 1. Juli Spieler des FC Bayern. Bis zu diesem Stichtag soll der 29-Jährige am besten schon gewechselt sein, denn dass der Torhüter Ende Juli zum ersten Training der Saisonvorbereitung erscheint, soll verhindert werden. Eine zufriedenstellende Lösung für alle Parteien wird von nun an gesucht. Die Premier League gilt auch aufgrund ihrer zahlungskräftigen Klubs als mögliches Ziel.

"Alex hat drei Jahre in Stuttgart fantastisches geleistet. Und ich glaube, dass er gute Möglichkeiten hat, seine Karriere weiter voranzutreiben", sagte Eberl entschlossen. "Es gab noch keine Angebote, es gab noch keine Anfragen. Es gab jetzt auch noch keine tiefen Diskussionen darüber. Aber unsere Torwart-Konstellation steht für die neue Saison."


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