Die bevorstehende Länderspielpause, die sich direkt an den kommenden Spieltag in der Bundesliga anschließen wird, sorgt für eine zwischenzeitliche Ruhepause im Liga-Alltag. Für Vereine, die gleich mehrere Spieler für die jeweiligen Nationalmannschaften abstellen müssen, bedeutet das aber auch immer etwas Sorge um potenzielle Verletzungen.
Und genau das ist auch der Grund, weshalb der FC Bayern besorgt auf diese Länderspielpause schaut – auch wegen bereits im Vorjahr gemachter Erfahrungen.
Eberl hat noch die letztjährigen Ausfälle im Hinterkopf
Auf eine Nachfrage der Bild, wie gut die Münchener derzeit im Hinblick auf die zwei Duelle mit Real Madrid in der Champions League sind, betonte Max Eberl: "Da müsste ich ja die März-Länderspielpause noch abwarten, weil das war genau der Casus Knacksus bei uns letzte Saison. Wo wir dann eben leider die Verletzten hatten, wo sich Upa [Dayot Upamecano] verletzt hat, wo sich [Alphonso] Davies verletzt hat..."
Derartige Ausfälle hatten dem FC Bayern "damals sehr, sehr, sehr weh getan", erinnerte sich Eberl. "Jetzt hoffen wir, dass die Jungs gesund zurückkommen, wenn sie zur Nationalelf gehen", so der Sportvorstand weiter. Sollten sie dann anschließend auch wieder fit zur Verfügung stehen, sei die Mannschaft dafür ausgerüstet, "um in diese wirklich fantastischen Wochen zu gehen".
Es ist allerdings nicht nur Eberl, der angesichts des Vorjahres ein bisschen vor den Länderspielen zittert. Auch Jan-Christian Dreesen unterstützte seinen Vorstands-Kollegen in dessen Sorge: "Max hat total recht. Weil wenn man so wie wir jetzt im Flow sind, wenn man auch in dieser Taktung ist auch mit drei Spielen in der Woche, dann kann es ruhig so weitergehen. Und wir hoffen natürlich erst einmal, dass alle gesund aus dieser Länderspielpause auch wieder zurückkehren."
Grundsätzlich hätte man den aktuellen guten Rhythmus gerne aufrechterhalten. "Das ist jetzt leider nicht der Fall", so Dreesen.
