Das Grundgehalt, das Edin Dzeko bei seinem neuen Einjahresvertrag beim FC Schalke bezieht, ist für einen Spieler seiner Klasse und Karriere keineswegs viel. Rein auf die finanzielle Situation des Aufsteigers bezogen gehört der Stürmer nun trotzdem zu den Spitzenverdienern.
Natürlich war im Vorfeld allen Beteiligten bewusst, dass Dzeko durchaus ein finanzielles Brett für den S04 werden würde, sollte es auf eine weitere Zusammenarbeit hinauslaufen. Das hat den Klub aber nicht davon abgehalten, auch über die bisherige Sommerpause um sein erneutes Vertrauen zu werben. Dazu gehören anscheinend auch längst nicht bloß die üblichen Verdächtigen, die man etwa in Frank Baumann als Sportvorstand oder Miron Muslic als Cheftrainer finden würde.
Gefühlt die halbe Mannschaft ließ das Dzeko-Handy nicht stillstehen
Laut Dzeko selbst gab es auch gleich mehrere Spieler aus der Schalke-Mannschaft, die zuletzt mit ihm in Kontakt standen und ihm einen Verbleib schmackhaft gemacht haben. Dabei habe es sich natürlich vorrangig um Nikola Katic gehandelt, aber dazu auch um Kenan Karaman, Loris Karius und auch um Robin Gosens, der ja selbst erst kürzlich bei Königsblau angeheuert hat und mit dem er bereits bei Inter sowie kurzzeitig bei der AC Florenz zusammenspielte (via WAZ). Darüber hinaus gab es auch Gespräche mit Youri Mulder und Maximilian Lüftl. Dass der Routinier also auch in der bevorstehenden Spielzeit für die Gelsenkirchener auf Torejagd gehen wird, ist wohl das Resultat einer gemeinsamen Kraftanstrengung.
Viele Anrufe und Nachrichten seien bei ihm eingegangen, berichtete Dzeko am Dienstag auf einer eigens für ihn eingerichteten Presserunde. "Vielleicht waren es auch zu viele", kommentierte er die Masse an Nachrichten mit einem Lächeln.
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