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Drei England-Transfercoups: Darum wollen die Insel-Talente zum Effzeh

Der 1. FC Köln hat in diesem Sommer drei englische Talente verpflichtet. Aus diesem Grund wollten Mikey Moore, Reigan Heskey und Jahmai Simpson-Pusey in die Domstadt wechseln.
Spurs-Juwel Mikey Moore wird nun für den Effzeh auflaufen
Spurs-Juwel Mikey Moore wird nun für den Effzeh auflaufen | Nigel French/Allstar/GettyImages

Der 1. FC Köln setzte im zurückliegenden Sommertransferfenster zum großen Teil auf frischen Wind durch junge Spieler, die bei den Rheinländern den nächsten Karriereschritt machen sollen. Nachdem bereits im Winter Jahmai Simpson-Pusey per Leihe von Manchester City kam und nun fest verpflichtet wurde, holte Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler mit Reigan Heskey und Mikey Moore zwei weitere Talente von der Insel.

Während Heskey, der wie Simpson-Pusey ebenfalls aus der ManCity-Akademie kommt, zwei Millionen Euro Ablöse kostete, kommt Moore per Leihe ohne Kaufoption (90min berichtete). Anders hätte der Effzeh das Offensivjuwel von Tottenham Hotspur nicht bekommen, schließlich halten nicht nur die Londoner große Stücke auf den 19-Jährigen. Doch wie konnten die Kölner das England-Trio überhaupt von sich überzeugen?

England-Erfahrung von Steidten und Wagner als großer Trumpf

Laut der Bild sind vor allem zwei Köpfe hauptverantwortlich für diese Transfers: Kaderplaner Tim Steidten und Trainer René Wagner. Während Wagner als einziger aktiver Bundesliga-Coach seinen Trainerschein in England machte und bis heute den Großteil seiner Trainingseinheiten auf englisch abhält, besitzt Steidten ein großes Netzwerk auf der Insel. Der 47-Jährige arbeitete bis 2025 noch als Technischer Direktor bei West Ham United.

"Das ist natürlich kein Nachteil. Dadurch, dass ich dort gearbeitet habe, habe ich viele Kontakte und es ist einfacher, in Gespräche zu kommen", gab Steidten in der Vergangenheit zu.

Gleichzeitig war die Leihe von Simpson-Pusey ein positives Beispiel für Heskey und Moore, wie es als junger Spieler beim Effzeh laufen kann. Der Innenverteidiger konnte sich bereits im Winter auf Anhieb durchsetzen und war schnell in der Abwehrreihe der Geißböcke gesetzt. Dass die Kölner im Sommer ohne zu zögern von der Kaufoption in Höhe von sechs Millionen Euro Gebrauch machten, spricht Bände.

Jahmai Simpson-Pusey wurde beim Effzeh schnell zum Leistungsträger
Jahmai Simpson-Pusey wurde beim Effzeh schnell zum Leistungsträger | Christof Koepsel/GettyImages

An die starken Leistungen von Simpson-Pusey sollen auch Heskey und Moore anknüpfen - auch wenn Letzterer den Effzeh nach der Saison wieder verlassen wird.


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