Skip to main content

Drama pur! 2. Bundesliga 2025/26: Diese Entscheidungen sind am 34. Spieltag gefallen

Der letzte Spieltag der Saison 2025/26 hatte noch einige offene Geschichten.
Florian Kastenmeier und Fortuna müssen den Gang in die 3. Liga antreten
Florian Kastenmeier und Fortuna müssen den Gang in die 3. Liga antreten | Sebastian Widmann/GettyImages

Die Saison 2025/26 der 2. Bundesliga fand am Sonntag einen spektakulären und hochdramatischen Abschluss. Während der FC Schalke 04 bereits seit Wochen als Meister feststand, spitzte sich der Kampf um Aufstieg und Klassenerhalt am letzten Spieltag noch einmal enorm zu.

Gleich drei Teams gingen punktgleich ins Saisonfinale und kämpften um den direkten Aufstieg sowie den Relegationsplatz.

Noch turbulenter wurde es im Tabellenkeller: Lediglich Preußen Münster stand bereits als Absteiger fest, während sich bis Platz zwölf gleich sieben Mannschaften mitten im Abstiegskampf befanden. Spannung war am letzten Spieltag also garantiert.

Elversberg steigt auf, Paderborn geht in die Relegation

Vor dem letzten Spieltag lagen der SV Elversberg, Hannover 96 und der SC Paderborn punktgleich bei jeweils 59 Punkten. Den entscheidenden Vorteil besaß jedoch Elversberg mit dem deutlich besseren Torverhältnis. Während die Saarländer bei +22 standen, lagen Hannover bei +16 und Paderborn bei +12.

Klar war deshalb: Alle drei Teams mussten ihre Spiele gewinnen, um die Aufstiegschancen zu wahren. Elversberg ließ dabei nichts anbrennen und besiegte Preußen Münster zuhause souverän mit 3:0. Damit steigt die SVE erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die Bundesliga auf und wird gleichzeitig der 59. Bundesligist überhaupt.

Deutlich dramatischer verlief der Nachmittag dagegen in Hannover. Nach einem wilden Spiel kassierten die Niedersachsen gegen den 1. FC Nürnberg noch spät den Ausgleich zum 3:3 und verspielten damit den direkten Aufstieg sowie den Relegationsplatz.

Parallel erledigte der SC Paderborn seine Aufgabe souverän und gewann mit 2:0 bei Darmstadt 98. Dadurch schoben sich die Ostwestfalen noch auf Rang drei vor und treffen nun in der Relegation auf den VfL Wolfsburg. Dort geht es dann in der kommenden Woche in zwei Entscheidungsspielen um den letzten Platz für die kommende Bundesliga-Spielzeit.

Abstiegskampf pur: Dresden und Magdeburg gerettet - Arminia furios

Noch spektakulärer verlief der letzte Spieltag im Abstiegskampf. Mit Magdeburg (39 Punkte),Dynamo Dresden (38), Eintracht Braunschweig und Fortuna Düsseldorf (je 37), Arminia Bielefeld (36) sowie Greuther Fürth (34) kämpften gleich mehrere Teams bis zuletzt ums Überleben. Besonders brisant: Fürth und Düsseldorf trafen im direkten Duell aufeinander.

Der 1. FC Magdeburg rettete sich trotz einer 0:1-Niederlage gegen Kaiserslautern dank seines zuvor aufgebauten Polsters. Auch Dynamo Dresden sicherte sich mit einem 2:1-Erfolg gegen Holstein Kiel den Klassenerhalt.

Für pure Dramatik sorgten dagegen die anderen Plätze. Arminia Bielefeld lag gegen Hertha BSC zur Halbzeit noch mit 0:1 zurück und stand zwischenzeitlich erstmals in dieser Saison auf einem direkten Abstiegsplatz. Nach der Pause drehten die Ostwestfalen jedoch komplett auf und feierten am Ende einen spektakulären 6:1-Sieg auf der heimischen Alm, der ihnen sogar noch Rang 13 einbrachte.

Düsseldorf abgestiegen, Fürth in Relegation - Futkeu Torschützenkönig

Eintracht Braunschweig verlor zwar mit 0:1 beim FC Schalke 04, rettete sich mit 37 Punkten aber dennoch direkt vor dem Abstieg. Parallel feierte Greuther Fürth einen enorm wichtigen 3:0-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf und zog damit noch an den Rheinländern vorbei. Matchwinner war unter anderem Noel Futkeu, der mit seinem 19. Saisontor gleichzeitig die Torjägerkanone gewann.

Noel Futkeu war diese Zweitliga-Saison am treffsichersten
Noel Futkeu war diese Zweitliga-Saison am treffsichersten | Sebastian Widmann/GettyImages

Für Düsseldorf endete der Nachmittag dagegen im absoluten Albtraum: Die Fortuna rutschte noch auf Platz 17 ab und steigt direkt in die 3. Liga ab. Besonders bitter dabei: Ein einziges eigenes Tor hätte Düsseldorf noch für den Relegationsplatz gereicht.

Hätte Fürth dagegen ein weiteres Tor erzielt, wäre stattdessen Braunschweig in die Abstiegsrelegation gerutscht. So müssen nun die Kleeblätter in zwei Entscheidungsspielen gegen Rot-Weiss Essen um den Klassenerhalt kämpfen.

2. Bundesliga 2025/26: Die Saison im Überblick

  • Aufsteiger: FC Schalke 04, SV Elversberg
  • Aufstiegsrelegation: SC Paderborn 07
  • Abstiegsrelegation: SpVgg Greuther Fürth
  • Absteiger: Fortuna Düsseldorf, Preußen Münster
  • Torschützenkönig: Noel Futkeu (SpVgg Greuther Fürth)

Weitere News der 2. Bundesliga lesen:

Add us as a preferred source on Google