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Bericht: Dortmunds Transferkracher wackelt plötzlich

Joane Gadou ist der Wunschspieler des BVB. Er dürfte aber teurer werden als zunächst gedacht.
Ole Book ist neuer Sportdirektor beim BVB
Ole Book ist neuer Sportdirektor beim BVB | Hendrik Deckers/GettyImages

Muss Borussia Dortmund plötzlich um die Verpflichtung von Joane Gadou bangen?

In der vergangenen Woche hatten mehrere Medien, darunter die Salzburger Nachrichten und Sky, übereinstimmend berichtet, dass Gadou kurz vor einem Wechsel zum BVB steht. Der 19-jährige Verteidiger sollte von RB Salzburg losgeeist werden und eine Basis-Ablöse von 20 Millionen Euro kosten. Durch Boni in Höhe von vier bis sechs Millionen Euro sowie eine Weiterverkaufbeteiligung könnte das Volumen des Deals künftig noch in die Höhe steigen.

Doch nun vermeldet die Bild, dass der Transfer hakt. Der Grund: Salzburg möchte den zuvor genannten Konditionen zur Ablöse nicht zustimmen und fordert demnach "deutlich mehr". Anstelle der 20 Millionen Euro sollen die Österreicher eine fixe Summe von 25 Millionen Euro fordern. Plus die erwähnten Zusatzzahlungen. Somit könnte der Deal schnell mehr als 30 Millionen Euro kosten!

Die Dortmunder, die sich mit Gadou einig sind, würden den Transfer gerne schnellstmöglich abschließen. Daher soll hinter den Kulissen "intensiv gerechnet und verhandelt" werden. Die BVB-Bosse um Lars Ricken und Ole Book versuchen, die Forderungen der Roten Bullen noch zu drücken. Im Idealfall soll der Medizincheck zeitnah absolviert werden, so die Hoffnung der Schwarzgelben.

BVB nach wie vor in der Pole Position

Laut Bild gilt Gadou als "absoluter Wunschspieler" des BVB. Zwar sollen auch andere Top-Klubs - konkret wird Aston Villa genannt - um den Verteidiger buhlen und bei ihm ernst machen, doch die Dortmunder sollen nach wie vor die besten Karten haben. Der sportliche Plan, den Schwarzgelb Gadou aufzeigen konnte, scheint am überzeugendsten zu sein.

Das Profil von Joane Gadou
Das Profil von Joane Gadou | © Fotmob

Da Niklas Süle den Verein im Sommer verlässt und Emre Can mit seinem Kreuzbandriss noch eine Weile ausfällt, ist es unabdingbar, dass der BVB im Sommer im Abwehrzentrum nachlegt. Sollte es am Ende grünes Licht bei Gadou geben, dann wohl zu höheren Konditionen als zunächst gedacht.


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