Doppelter Offensiv-Ausfall beim 1. FC Köln
Von Franz Krafczyk

An die personellen Probleme in der Abwehr des 1. FC Köln dürfte sich Trainer Lukas Kwasniok längst gewöhnt haben. Seit Monaten müssen die Geißböcke immer wieder auf Leistungsträger in der Defensive verzichten. Verlass war dafür stets auf den Offensivspielern. Doch selbst das hat sich nun geändert.
Wie der Effzeh am Donnerstag mitteilte, hat es Linton Maina und Alessio Castro-Montes erwischt. Eine MRT-Untersuchung ergab demnach, dass sich Maina eine Rippe gebrochen hat. Castro-Montes laboriert derweil an einer Muskelverletzung.
Der Verein verkündete bei beiden Profis keine genauere Ausfallzeit. Klar sei bislang nur, dass das Duo den Kölnern "vorerst nicht zur Verfügung" stehen wird. Für das anstehende Heimspiel gegen RB Leipzig am kommenden Sonntag (15:30 Uhr) dürfte es bei Maina und Castro-Montes daher nicht reichen.
Aufwind gestoppt: Kwasniok muss zwei Leistungsträger ersetzen
Damit muss Kwasniok zwei weitere Ausfälle von wichtigen Leistungsträgern kompensieren. Beide Spieler spielten in der Hinrunde noch keine große Rolle, konnten aber die Winterpause nutzen, um sich in die Startelf zu spielen. Sowohl Maina als auch Castro-Montes standen nach dem Jahreswechsel in vier von fünf möglichen Bundesliga-Spielen in der Kölner Anfangsformation.
Mit zwei Toren und einer Vorlage konnte sich vor allem Maina ins Rampenlicht spielen. Der pfeilschnelle Außenbahnspieler bescherte dem Aufsteiger mit seinem goldenen Treffer zum 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Freitag drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Auch Castro-Montes, der sowohl auf der linken als auch auf der rechten Schiene zum Einsatz kam, hat im neuen Kalenderjahr bereits drei Scorerpunkte gesammelt. Mit drei Assists wusste der Belgier zuletzt zu überzeugen. Vorerst wird er diese Bilanz jedoch nicht weiter ausbauen können.
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