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Done Deal: Werder verkauft Leistungsträger nach Italien

Romano Schmids Abschied von Werder ist in trockenen Tüchern.
Romano Schmid wagt ein neues Abenteuer
Romano Schmid wagt ein neues Abenteuer | DeFodi Images/GettyImages

Am Ende ging dann doch alles ganz schnell. Nachdem am vergangenen Samstag das Interesse von Frosinone Calcio an Romano Schmid bekannt wurde, ist der Deal jetzt in trockenen Tüchern.

Schmid unterzeichnet beim Serie A-Aufsteiger einen Vertrag bis 2030 und soll laut der Bild ein Gehalt von 3,5 Millionen Euro kassieren. Werder Bremen streicht auf der anderen Seite eine Sockelablöse von 8,5 Millionen Euro ein, die dank weiterer Boni noch auf rund zehn Millionen anwachsen kann.

Damit endet nach sieben Jahren das Kapitel Werder für den Österreicher. Schmid war während seiner Zeit am Osterdeich stets absoluter Leistungsträger und hielt dem Verein auch nach dem bitteren Abstieg in die 2. Bundesliga die Treue.

Gerüchte um einen Abschied des 26-Jährigen gab es allerdings schon länger, im letzten Sommer soll sich insbesondere Leeds United intensiv um den Offensivspieler bemüht haben. Damals schoben die Grün-Weißen dem Wechsel noch einen Riegel vor, nun, ein Jahr vor Vertragsende lassen sie Schmid doch gehen.

Das Geld soll dabei direkt in neue Transfers gesteckt werden. Trainer Daniel Thioune forderte nach dem Testspiel gegen den SC Paderborn bereits weitere Neuverpflichtungen und erhöhte so den Druck auf Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz und Sportdirektor Peter Niemeyer.

"Mit Romano verlässt uns ein Spieler, der in letzten Jahren zu einem der Gesichter unserer Mannschaft wurde. Er ist in Bremen zu einem guten Bundesliga- und Nationalspieler gereift und hat sich mit dem Verein, der Stadt und den Fans sehr identifiziert", sagte Fritz zum Abschied. "Frosinone Calcio hat jedoch ein Angebot abgegeben, dass sowohl unseren wirtschaftlichen Interessen als auch den persönlichen Vorstellungen von Romano gerecht wird."

"In den ganzen Jahren hier in Bremen ist so viel passiert: Abstieg, Aufstieg, ich bin zum Nationalspieler gereift und durfte an einer Europa- und an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Mein erster Sohn ist hier geboren. Meine Familie und ich haben uns hier immer wie zuhause gefühlt. Die Zeit hier wird in meinem Leben immer besonders sein", blickte Schmid etwas wehmütig zurück. "Jetzt habe ich die Chance in einem Land zu spielen, das ich mir immer gewünscht habe. Ich wünsche Werder, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen Fans alles Gute für die Zukunft."


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