Done Deal! PSG schnappt sich Barca-Juwel
Von Fabian Küpper

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Dro Fernandez will den FC Barcelona verlassen. Der 18-Jährige galt als eines der verheißungsvollsten Talente der Blaugrana und bekam in dieser Saison bereits erste Einsätze in der Profimannschaft.
Doch das war dem Außenstürmer nicht genug. Dro wollte mehr spielen und aus diesem Grund forcierte er einen Wechsel im Winter. Für Barca eine Katastrophe, schließlich ist der 18-Jährige nicht nur ein unglaubliches Talent, sondern seine Ausstiegsklausel mit sechs Millionen Euro auch vergleichsweise niedrig.
Neues Kapitel
Es dauerte also nicht lange, bis sich mehrere Klubs wie PSG oder auch Borussia Dortmund für den 18-Jährigen interessierten. Das Rennen hat nun allerdings der französische Nobelklub gemacht.
Welcome to Paris, Dro! 🫶❤️💙 pic.twitter.com/iWRKSz2H4D
— Paris Saint-Germain (@PSG_English) January 26, 2026
Dro erhält in der französischen Hauptstadt einen Vertrag bis 2030 und wird die Rückennummer 27 tragen. Interessant: PSG überweist statt der festgeschriebenen sechs Millionen Euro sogar 8,2 Millionen. Das soll aufgrund der guten Beziehungen zwischen den Klubs passieren, vor allem zwischen den beiden Präsidenten Nasser Al Khelaifi und Joan Laporta.
"Ich bin sehr glücklich und sehr stolz, zu Paris Saint-Germain zu kommen. Das ist ein Moment großer Ehre für mich und meine Familie. PSG ist ein großer Verein, den ich seit meiner Kindheit verfolge und in dem einige große Legenden Geschichte geschrieben haben. Ich bin sehr aufgeregt und motiviert, zu spielen und alles für dieses Trikot zu geben", sagte der 18-Jährige bei seiner Vorstellung.
Unzufriedenheit und willkommener Ersatz
Warme Worte zum Abschied gab es für Dro von Barca übrigens nicht. Vielmehr war Laporta noch immer stinksauer über das Verhalten des Youngsters. "Er hat angekündigt, dass er nicht bleiben wird. Das ist eine unschöne Situation. Wir werden die Angelegenheit wie ursprünglich geplant lösen können. Es war eine Überraschung", erklärte der Barça-Boss bei Catalunya Radio.
Auch die Wut von Trainer Hansi Flick, der bezüglich des Dro-Transfers von der "größten Enttäuschung meines Lebens" sprach, bekam der 18-Jährige zu spüren. Der Flügelstürmer wurde von allen Trainings der ersten und zweiten Mannschaft ausgeschlossen und durfte auch keinen Kontakt mehr zu Trainern haben. Stattdessen musste er sich alleine fit halten.
Immerhin: Ersatz für Dro haben die Katalanen bereits an der Angel. Das ägyptische Top-Talent Hamza Abdelkarim wechselt von Al Ahly Kairo nach Barcelona. Dabei handelt es sich zunächst um eine Leihe, wobei Barca den 19-Jährigen im Sommer fest verpflichten kann.
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