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Done Deal & Here we go: Entscheidung im Transfer-Poker um Gordon gefallen

Der FC Bayern geht bei Wunsch-Stürmer Anthony Gordon leer aus.
Anthony Gordon zieht es nach Barcelona
Anthony Gordon zieht es nach Barcelona | Michael Regan - The FA/GettyImages

Bis zuletzt galt der FC Bayern im Werben um Anthony Gordon in der Pole Position. Der deutsche Rekordmeister soll mit dem 25-Jährigen sogar schon eine Einigung erzielt haben. Allerdings blieb die Ablöseforderung von Newcastle United eine große Hürde für den Transfer.

Die Bild brachte deshalb zuletzt sogar einen Tausch-Deal ins Gespräch. Alexander Nübel hätte dabei im Gegenzug zu den Magpies wechseln sollen, um die Ablöse für Gordon zu drücken. Doch während Nübel eher bei Juventus und Man City im Fokus stehen soll, wird Gordon den Weg nach München nicht finden.

Rund 80 Mio. Euro: Transfer soll diese Woche über die Bühne gehen

Stattdessen hat in den vergangenen Tagen der FC Barcelona plötzlich Vollgas gegeben. Auch die Katalanen erzielten eine Einigung mit dem 17-fachen englischen Nationalspieler. Gordon wollte folglich lieber zu Barça als zu den Bayern wechseln.

Anders als die Münchner konnten sich die Katalanen offenbar auch schon mit Newcastle über ein Ablöse-Paket einigen. Sowohl Fabrizio Romano als auch Sky berichteten am Mittwochabend, dass sich beide Klubs auf einen Deal verständigt haben. Der Medizincheck soll noch in dieser Woche über die Bühne gehen und Gordon im Anschluss zu Barça wechseln.

Sky berichtet von einer fixen Ablöse von 80 Millionen Euro plus Boni. Romano will dagegen von einer Sockelablöse in Höhe von nur 70 Millionen Euro erfahren haben. Durch Boni könne die Summe aber auf über 80 Millionen Euro steigen. So oder so soll sich die Ablöse am Ende inklusive Nachzahlungen nördlich der 80 Millionen Euro einpendeln.

FC Bayern will keinen Hijack-Versuch starten

Die Bayern waren offensichtlich nicht bereit, eine solche Summe zu investieren. Laut Sky werde der deutsche Rekordmeister auch nicht mehr versuchen, beim bevorstehenden Transfer zu Barça noch einmal dazwischenzugrätschen.

Dass Barça bei Gordon derart auf die Tube drückte, lag wohl auch an Trainer Hansi Flick, der den Angreifer unbedingt verpflichten wollte. Nach dem Abschied von Robert Lewandowski soll Gordon aber nicht der einzige Transfer für den Angriff bleiben. Während die Barça-Zukunft von Leihgabe Marcus Rashford nun umso fraglicher erscheint, wollen die Katalanen wohl noch einen neuen Mittelstürmer verpflichten.

Angesichts der hohen Ablöse für Gordon stellt sich zunächst aber die Frage, wie die Blaugrana das finanzieren wollen. Bei der Suche nach einem neuen linksfüßigen Innenverteidiger hatte sich Barça wegen der hohen Ablöseforderung bereits vom Werben um Inter-Star Alessandro Bastoni zurückgezogen.

Die Bayern wiederum werden sich nun auf der Suche nach einem Edel-Backup für die Offensive anderen Kandidaten widmen müssen. Wer auf der FCB-Liste jetzt oben steht, ist aber noch nicht ganz klar. Wer weiß: Vielleicht hatte Didi Hamann sogar Recht und die Bayern versuchen es jetzt bei Rashford...


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