Am Dienstagabend war es offiziell: Rodri verlässt Manchester City. Der 30-Jährige wurde offiziell beim FC Barcelona vorgestellt und lenkt in Zukunft das Spiel der Katalanen. Die Skyblues wiederum stehen jetzt ohne Taktgeber da.
Bislang hieß es, den Platz von Rodri soll Enzo Fernandez einnehmen. Doch eigentlich ist die Tür beim Argentinier zu, da der FC Chelsea eine Deadline bis zum letzten Freitag setzte. Nur, wenn ein Verein bis zu diesem Zeitpunkt mindestens 140 Millionen Euro geboten hätte, würden die Blues den Argentinier verkaufen.
City bleibt zwar dennoch in der Verlosung um den 25-Jährigen, müsste laut englischen Medien jedoch eine deutlich höhere Summe als die kolportierten 140 Millionen Euro bezahlen. Deshalb befasst man sich im Etihad Stadium mit Alternativen.
Der nächste Kandidat
Dabei ist besonders Adam Wharton von Crystal Palace in den Fokus gerückt. Die Sun berichtet, dass der 22-Jährige sogar der Wunschkandidat der Skyblues ist. Aufgrund seiner Ball- und Passsicherheit sowie seiner Pressingresistenz passe er perfekt in das Anforderungsprofil.
Günstig wird allerdings auch ein Wharton-Transfer nicht. Crystal Palace soll bei Verhandlungen die Ablösen für Elliot Anderson und Sandro Tonali als Benchmark nehmen. Beide wechselten für deutlich über 100 Millionen Euro die Vereine, Tonali zog es für bis zu 116 Millionen Euro zu Tottenham Hotspur, Anderson für 135 Millionen zu City.
City in Spendierlaune
Es bleibt also spannend in den letzten Tagen des Transferfensters, auch, weil Ayyoub Bouaddi weiterhin ein heißer Kandidat ist. City und der LOSC Lille sind in finalen Gesprächen, berichtet Fabrizio Romano. Auch der marokkanische Shootingstar wird wohl mindestens 100 Millionen Euro kosten.
Vor dem Hintergrund dieses Deals scheint es mittlerweile realistisch, dass City als erster Klub überhaupt in einer Transferphase drei 100-Millionen-Transfers tätigt. Fraglich ist nur noch, wie das Trio am Ende aussehen wird.
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