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"Dilettantisch, amateurisch!": Hamann-Wutrede gegen Mönchengladbach

Der Ex-Nationalspieler ist kein großer Fan davon, wie Gladbach das Spiel gegen Elversberg noch aus der Hand gab.
VonFabian Küpper
Ist sauer auf die Leistung von Gladbach: Dietmar Hamann
Ist sauer auf die Leistung von Gladbach: Dietmar Hamann | Sebastian El-Saqqa - firo sportphoto/GettyImages

Das 3:4 gegen die SV Elversberg markierte den vorläufigen Saisontiefpunkt bei Borussia Mönchengladbach. Im Anschluss an das Spiel griff Tim Kleindienst verbal die Talente des Teams, wie Mathieu Nguefack und Wael Mohya an, gleichzeitig nahmen auch die Diskussionen um Trainer Eugen Polanski wieder Fahrt auf.

Über allem schwebte jedoch die Frage: Wie konnte Gladbach eine 3:1-Führung gegen den Aufsteiger überhaupt noch verspielen. Angesprochen auf die letzte halbe Stunde, in der die Fohlen auseinanderbrachen, redete sich Sky-Experte Dietmar Hamann in Rage.

Hamann in Rage

Insbesondere ine Szene wurmte den Ex-Nationalspieler. In dieser war Linksverteidiger Lukas Ullrich zu weit aufgrückt und hatte seinen Gegenspieler aus den Augen verloren. Zwar führte die Aktion zu keinem Gegentor, aufgebracht war Hamann aber trotzdem.

"Das ist 20 Meter vom Trainer. Das muss doch der Trainer ihm sagen. Also das sollte er eigentlich wissen, dass er da, wo der steht ... Das ist ja Wahnsinn! Die sind unter Druck auf der anderen Seite, da steht er 15 Meter vor seinem Gegenspieler. Der ist ja 20 Meter vom Trainer. Da muss ich sagen: 'Junge, was machst du denn?' Da hätte man vielleicht noch Zeit gehabt, innerhalb von 1, 2 Sekunden einzugreifen", polterte der 53-Jährige.

Gelingt der Turnaround?

Hamann wurde sogar noch deutlicher: "Das ist natürlich hanebüchen, das ist dilettantisch, amateurisch. Also, mir fehlen da wirklich die Worte." Für den Champions-League-Sieger von 2005 sei es deshalb auch keine Überraschung gewesen, dass Elversberg das Spiel am Ende tatsächlich noch drehte.

Damit reiht sich Hamann in eine lange Reihe an Kritikern der Fohlen ein. Im Fokus stand dort aber vor allem das Interview von Kleindienst, für das er auch intern einen Rüffel bekam. Die Gladbacher sollten sich also schleunigst steigern, wenn es nicht zu noch einer Wutrede von Hamann kommen soll.


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