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Dieses große Problem entsteht für Gladbach durch den Itakura-Transfer

Wenn sich Ko Itakura wieder der Borussia anschließt, wird er wohl mit Kevin Diks das Stamm-Duo in der Abwehr bilden. Für die Fohlen wird das zeitweise zum großen Problem.
Ko Itakura und Kevin Diks werden an der Asienmeisterschaft teilnehmen
Ko Itakura und Kevin Diks werden an der Asienmeisterschaft teilnehmen | Etsuo Hara/GettyImages

Es ist offenbar nur noch eine Frage der Zeit, wann Borussia Mönchengladbach die Rückkehr von Ko Itakura offiziell bekanntgeben kann. Der japanische Innenverteidiger, der bereits zwischen 2022 und 2025 für die Fohlenelf aufgespielt und sich erst im letzten Sommer für etwas mehr als zehn Millionen Euro Ajax Amsterdam angeschlossen hat, soll zurückkehren (90min berichtete).

Angesichts der aktuellen personellen Ausgangslage in der Abwehr und dieser Investition in Itakura, ist es wohl keine allzu gewagte Prognose, dass der Rückkehrer und Kevin Diks eher früher als später die Stamm-Innenverteidigung unter Eugen Polanski bilden werden. Nico Elvedi steht zum aktuellen Zeitpunkt vor einem Wechsel zu Leeds United und Jan Leszczynski hinterlässt zwar einen guten Eindruck, wird mit seinen 19 Jahren aber wohl noch etwas zurückstecken müssen.

Wegen Asien-Cup: Itakura und Diks verpassen wohl mindestens vier Liga-Spiele

Itakura und Diks werden also aller Voraussicht nach das Grundgerüst der Gladbach-Abwehr bilden. Daraus ergibt sich aber auch ein zwischenzeitliches Risiko. Der Hintergrund: Von Anfang Januar bis Anfang Februar wird der sogenannte AFC Asian Cup ausgetragen, an dem auch Japan und Indonesien – und damit auch die beiden Innenverteidiger – teilnehmen werden.

So stehen Itakura und Diks der Borussia, je nach Abschneiden ihrer Nationalteams, bis zu mehrere Wochen nicht zur Verfügung. Insbesondere Japan dürfte gute Chancen haben, sich bis ins Endspiel zu kämpfen.

So könnte das Abwehr-Duo bis zu sechs Spieltage in der Bundesliga verpassen. Das ginge vom Heimspiel gegen den FC Bayern (15. Spieltag) zum Restart nach dem Jahreswechsel aus und würde dann auch noch das Heimspiel gegen den SC Freiburg (20. Spieltag) umfassen, das quasi zeitgleich zum Endspiel des Asian Cups stattfinden wird. So wäre eine direkte Rückkehr mitsamt Einsatz zum darauffolgenden Wochenende nötig, um nicht noch ein potenzielles siebtes Spiel zu verpassen.

Natürlich ist noch völlig offen, wie lange Japan und Indonesien in der Asienmeisterschaft mitspielen werden. Klar ist jedoch: Die Vorrunde, die drei Partien umfasst, endet erst zum 20. Januar – ausgerechnet mit Spielen dieser beiden Nationalmannschaften (jeweils gegen Katar und Thailand). Bis dahin werden Itakura und Diks also mindestens fehlen. Das entspricht einem Minimum von vier Spielen (inklusive des Wochenendes vom 20. bis 22. Januars, je nach Ansetzung), die Gladbach also ohne das voraussichtliche Innenverteidiger-Stammduo auskommen müssen wird.


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