Der Poker um Said El Mala beschäftigt die Fans und das Umfeld des 1. FC Köln schon seit Wochen – und ein Ende ist aufgrund des starken Interesses von Borussia Dortmund noch nicht in Sicht. Die Verhandlungen um den 19-jährigen Offensivspieler könnten sich bis zum Ende des Transferfensters hinziehen.
Für den Effzeh wäre es besonders schwierig, El Mala kurz vor Transferschluss zu verlieren. Schließlich bliebe dann kaum noch Zeit, einen adäquaten Ersatz zu verpflichten. Daher scheinen die Verantwortlichen der Domstädter bereits einen klaren Nachfolger im Kopf zu haben.
Wie die Sport Bild berichtet, führt Kölns Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler inzwischen konkrete Gespräche über einen Transfer von Marcel Regula. Kessler soll sich im direkten Austausch mit den Verantwortlichen von Regulas Klub Zaglebie Lubin befinden. Das polnische Flügeltalent wäre wohl für eine Ablöse von acht Millionen Euro zu haben.
Köln braucht zunächst einen Sechser - oder die El-Mala-Millionen
Das Interesse besteht zwar schon seit Längerem, allerdings benötigt der Effzeh erst die Millionen von El Mala, um den Transfer finanziell stemmen zu können. Von Regula sind die Geißböcke allerdings angetan. In der polnischen Ekstraklasa stellt der 19-Jährige sein großes Talent regelmäßig unter Beweis. Zudem ist er flexibel einsetzbar. Das beidfüßige Juwel kann auf beiden Flügelpositionen sowie auf der Zehnerposition spielen. Sogar der BVB soll sich mit Regula befasst haben, der Fokus soll nun aber klar auf El Mala liegen.
Ohne den Verkauf von El Mala stünde Regula zunächst nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Der Effzeh würde zunächst einen Sechser benötigen, ehe er sich um Verstärkungen für die Offensive kümmern würde. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Regula auch im Falle eines Verbleibs von El Mala zu einem späteren Zeitpunkt ins Visier genommen wird. Schließlich muss auch noch dessen Landsmann Jakub Kaminski ersetzt werden, der für 11,5 Millionen Euro an Benfica Lissabon verkauft wurde und eine große Lücke in der Kölner Offensive hinterlässt.
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