Diese harten Folgen hätte ein BVB-Ausscheiden in der Champions League
Von Franz Krafczyk

Borussia Dortmund befindet sich aktuell mitten in den Wochen der Wahrheit. Nach dem frühen Ausscheiden im DFB-Pokal fallen noch im Februar Vorentscheidungen darüber, ob die Schwarz-Gelben auch in diesem Jahr leer ausgehen oder in der Bundesliga und in der Champions League vielleicht sogar um große Titel mitspielen können.
In der Bundesliga warten nun zwei entscheidende Duelle mit RB Leipzig und dem FC Bayern, doch schon an diesem Dienstag (21 Uhr) wird es ernst. Im Playoff-Hinspiel der Königsklasse trifft der BVB im heimischen Signal-Iduna Park auf Atalanta Bergamo. In den beiden Partien gegen die Lombarden steht für die Dortmunder aber deutlich mehr als nur der bloße Einzug ins Achtelfinale auf dem Spiel.
Die Finanzen spielen beim BVB dabei eine besonders wichtige Rolle. Wie die Bild berichtet, wurden die elf Millionen Euro, die als Prämie für das Erreichen der Runde der letzten 16 Mannschaften ausgeschüttet werden, bereits im Finanzplan des Vereins einkalkuliert. Scheiden die Dortmunder gegen Bergamo aus, so fehlt diese Summe und muss über andere Wege eingenommen werden, um einen Verlust zu vermeiden.
Diese BVB-Personalien werden durch die Champions League beeinflusst
Doch auch mit Blick auf mehrere Personalien hat das Spiel gegen den Serie-A-Vertreter eine wichtige Bedeutung. Zum einen ist nach wie vor die Frage offen, wie es mit Nico Schlotterbeck weitergeht. Je früher die Dortmunder aus der Champions League ausscheiden, desto schlechter stehen die Chancen, dass die Bauchgefühls-Entscheidung des Innenverteidigers zugunsten der Borussia ausfällt. Spielt der BVB aber lange um den Titel mit, dürfte das positiven Einfluss auf die Gedanken von Schlotterbeck nehmen. Auch bei anderen begehrten Stars wie Felix Nmecha und Julian Ryerson wäre ein Weiterkommen mit Sicherheit von Vorteil.
Zum anderen würde ein erfolgreiches Abschneiden in der Königsklasse dabei helfen, Marktwerte von möglichen Verkaufskandidaten zu steigern. Dem Bericht zufolge gelten vor allem die beiden Angreifer Serhou Guirassy und Karim Adeyemi als wechselwillig.
Starke Leistungen, vor allem auf internationaler Bühne, würden die Preise in die Höhe treiben, was den BVB-Verantwortlichen mehr Möglichkeiten auf dem Transfermarkt im Sommer eröffnen würde. Nach dem stillen Wintertransferfenster soll Sportdirektor Sebastian Kehl im Sommer wieder aktiver werden. Linksverteidigertalent Kaua Prates, der für rund zwölf Millionen Euro von Cruzeiro Bela Horizonte kommt, soll dabei nicht der einzige Sommer-Neuzugang werden.
Weitere BVB-News lesen:
feed