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Diese 4 Gladbacher müssen in der Vorbereitung besonders Gas geben

Der Kampf um Spielzeit wird am Niederrhein härter. Diese vier Akteure müssen aufpassen, dass sie nicht hinten runterfallen.
Eugen Polanski
Eugen Polanski | Christian Verheyen/GettyImages

Borussia Mönchengladbach ist in der aktuellen Saisonvorbereitung darum bemüht, die schwache letzte Spielzeit vergessen zu machen, um 2026/27 wieder in höhere Gefilde der Tabelle vorzustoßen. Dafür haben die Verantwortlichen um Sportchef Rouven Schröder schon zahlreiche Transfers getätigt.

Der erhöhte Konkurrenzkampf sorgt dafür, dass es bei Borussia einige Profis gibt, die in diesen Wochen besonders Gas geben müssen, wenn sie in der neuen Saison eine nennenswerte Rolle spielen wollen.

Florian Neuhaus und Tomas Cvancara werden bei dieser Aufzählung nicht berücksichtigt, da offensichtlich ist, dass sie den Verein am besten verlassen sollen. Sportlich scheinen sie keinerlei Perspektive zu besitzen.

Lukas Ullrich

Lukas Ullrich
Lukas Ullrich | Christian Verheyen/GettyImages

Ullrich steht vor einer wegweisenden Saison. Obwohl Gladbach mit Luca Netz seinen ärgsten Konkurrenten abgab, konnte Ullrich in der Rückrunde kaum in Erscheinung treten. Anstatt der Platzhirsch auf der linken Schiene zu sein, verlor der 22-Jährige seinen Stammplatz an Jens Castrop – obwohl das für den südkoreanischen WM-Fahrer eine völlig neue Position war.

In diesem Sommer kam mit David Herold ein neuer Linksverteidiger an Bord, für den Borussia immerhin 3,5 Millionen Euro auf den Tisch gelegt hat. Ein großer Vertrauensbeweis der Verantwortlichen. Und ein Fingerzeig an Ullrich, welcher sich nun behaupten und zeigen muss, dass ihm die Zukunft auf der linken Außenbahn gehört.

Shuto Machino

Shuto Machino
Shuto Machino | Christian Verheyen/GettyImages

Satte acht Millionen Euro hatte Gladbach vor einem Jahr bezahlt, um Machino an den Niederrhein zu lotsen. Ganz klar: In seiner ersten Saison wurde der Japaner dieser Summe nicht gerecht!

Mit Isac Lidberg kam in diesem Sommer ein neuer Stürmer, dazu steht Tim Kleindienst vor der Rückkehr. Einfacher wird es für Machino also nicht. Doch der Ex-Kieler scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben: Machino beendete seinen WM-Urlaub früher, um in der Vorbereitung Vollgas geben zu können. Das muss er aber auch – ansonsten könnte die Geduld der Verantwortlichen schon bald am Ende sein.

Kevin Stöger

Kevin Stöger
Kevin Stöger | Christian Verheyen/GettyImages

Als Stöger im Sommer 2024 ablösefrei vom VfL Bochum nach Mönchengladbach kam, wurde sein Transfer als Coup gefeiert. Nicht ohne Grund, denn bei den Bochumern hatte sich der Österreicher als einer der spannendsten Mittelfeldspieler hervorgetan und zählte im Kreieren von Torchancen statisch zu den besten Spielern Europas.

Bei Borussia lief es für Stöger aber noch nicht nach Maß, weshalb vor ihm ein entscheidendes Jahr liegt. Auch mit Blick auf seinen Vertrag, der im kommenden Sommer endet. Dieser könnte sich zwar automatisch bis 2028 verlängern, doch dafür müsste er mindestens die Hälfte aller Spiele absolvieren.

Gio Reyna

Gio Reyna
Gio Reyna | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Auch Reyna steht vor einer wegweisenden Saison. Galt er beim BVB vor einigen Jahren als Toptalent, hat seine Karriere durch viele Verletzungen nicht den gewünschten Verlauf genommen. Passend dazu war sein erstes Jahr bei der Fohlenelf ebenfalls von mehreren Problemen durchzogen, sodass er am Ende nur knapp 500 Bundesligaminuten auf der Habenseite hatte. Das hatten sich alle Beteiligten anders vorgestellt.

Der 23-Jährige muss in erster Linie sehen, dass er fit bleibt. Doch gerade auf seiner Position im offensiven Mittelfeld ist der Konkurrenzkampf groß – Reyna muss sich strecken, wenn er am Niederrhein doch noch durchstarten will.


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