Nachdem die deutsche Nationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften 2018 und 2022 jeweils schon nach der Gruppenphase ausgeschieden ist, soll die WM 2026 deutlich besser laufen. Für ein erfolgreiches Turnier benötigt es jedoch die Topform jedes einzelnen Spielers. Bei einigen Stars ist aber aus unterschiedlichsten Gründen noch unklar, ob sie wirklich an ihre Leistungsgrenze herankommen können.
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Das sind die fünf größten DFB-Sorgenkinder vor der WM 2026:
1. Manuel Neuer

Nach monatelangen Debatten hat sich Julian Nagelsmann dafür entschieden, Manuel Neuer ins Tor der Nationalelf zurückzuholen. Die Diskussion über die Sinnhaftigkeit dieser Nominierung dürfte spätestens zum Turnierstart vom Tisch sein. Was sich momentan jedoch alle fragen, ist: Hält die Wade des 40-Jährigen wirklich? Dass der Routinier kurz vor dem Turnierstart noch an einer (vermeintlich leichten) Verletzung laboriert, lässt Zweifel aufkommen, ob nicht doch eher Oliver Baumann das Vertrauen hätte bekommen sollen. Zumal nicht ausgeschlossen ist, dass die Verletzung beim Routinier während der WM erneut aufbricht.
2. Leroy Sané

Dass Leroy Sané längst kein Publikumsliebling mehr ist, wurde ihm spätestens im März in Stuttgart von den deutschen Fans klargemacht. Bei seiner Einwechslung im Testspiel gegen Ghana wurde der Rechtsaußen ausgepfiffen. Zwar stellten sich seine Mannschaftskollegen hinter ihn, doch im Vorfeld überwiegt das Unverständnis darüber, dass er trotz einer durchwachsenen Saison bei Galatasaray Istanbul mit dabei ist. Es bleibt unklar, wie groß der sportliche Mehrwert von Sané noch ist.
3. Nick Woltemade

Nick Woltemade hatte einen kometenhaften Einstand bei Newcastle United, doch im Laufe der Saison ließ der Angreifer nach. Immer häufiger fand sich Woltemade bei den Magpies auf einer deutlich tieferen Position oder gar auf der Bank wieder. Das wirkt sich auch auf seine Rolle im Nationalteam aus. Während er vor einigen Monaten noch als sicherer Stammspieler für die WM galt, droht ihm nun die Bank und nur Rang drei in der internen Stürmer-Hierarchie hinter Kai Havertz und Deniz Undav.
4. Jamal Musiala

Jamal Musiala geht als Hoffnungsträger, aber auch als eines der größten Sorgenkinder des deutschen Teams ins Turnier. Nach seiner schweren Verletzung bei der Klub-WM im vergangenen Sommer war der Offensivstar lange Zeit außer Gefecht, erlitt im weiteren Verlauf Rückfälle und kam so nicht mehr zu seiner alten Bestform zurück. Zwar stand er gegen Ende der Saison wieder regelmäßig in der Startelf der Bayern, doch insbesondere bei der Entscheidungsfindung waren zuletzt immer wieder Probleme sichtbar.
5. Antonio Rüdiger

Bei der EM 2024 fiel Antonio Rüdiger noch in die Kategorie "Weltklasse" und war somit ein unumstrittener Stammspieler der deutschen Nationalelf. Seitdem hat sich jedoch viel getan. Während Rüdiger selbst inzwischen kaum noch an seine früheren Leistungen herankommt, hat sich Nico Schlotterbeck einen Platz in der Startelf neben Jonathan Tah gesichert. Rüdiger ist somit erst einmal nur als Reservist dabei, was Fragen aufwirft. Kommt er mit der eher unbeliebten Reservistenrolle zurecht? Kann er im Trainingsalltag ausblenden, dass er nicht mehr gesetzt ist, und der Mannschaft einen Mehrwert bieten? Und kann er seine Leistung abrufen, falls er doch spielen sollte?
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