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Die fünf besten Trainer bei der WM 2026 im Ranking

Bei der WM 2026 werden die 48 teilnehmenden Nationen von einigen spannenden und teilweise auch prominenten Trainern betreut. Hier sind die fünf besten Coaches des Turniers.
Didier Deschamps und Carlo Ancelotti werden sich ein prominentes Trainerduell um den WM-Titel liefern
Didier Deschamps und Carlo Ancelotti werden sich ein prominentes Trainerduell um den WM-Titel liefern | FRANCK FIFE/GettyImages

Am Donnerstag startet die WM 2026, bei der sich die Fans auf über 1.200 Spieler der 48 teilnehmenden Nationen freuen dürfen. Diese werden von vielen spannenden Trainern betreut. Mit dabei sind auch einige prominente Namen, die auf große Erfolge in ihren Karrieren zurückblicken können.

Hier kommen die fünf besten Trainer des anstehenden Turniers:

5. Zlatko Dalic

Zlatko Dalic
Zlatko Dalic | Leonardo Fernandez/GettyImages

Dass Kroatien trotz einer Bevölkerungszahl von weniger als vier Millionen Einwohnern seit Jahren einen sehr erfolgreichen Fußball spielt, liegt natürlich in erster Linie an der hervorragenden Ausbildung von Spielern. An den jüngsten Erfolgen hat aber auch der Trainer einen großen Anteil, der nie in einer europäischen Top-Fünf-Liga an der Seitenlinie stand.

Zlatko Dalic ist seit Oktober 2017 kroatischer Nationaltrainer und führte die Vatreni 2018 überraschend ins WM-Finale, in dem sie Frankreich unterlagen. Dass es vier Jahre später in Katar dann immerhin Bronze gab, war nicht minder bemerkenswert. Nun will Dalic mit einer interessanten Kader-Mischung aus jung und alt zum dritten Mal in Folge eine WM-Medaille gewinnen – was natürlich erneut eine faustdicke Überraschung wäre.

4. Thomas Tuchel

Thomas Tuchel
Thomas Tuchel | Eddie Keogh - The FA/GettyImages

Thomas Tuchel war als Trainer bereits in drei Top-Fünf-Ligen unterwegs und hat sich vor allem dank des überraschenden Champions-League-Sieges mit dem FC Chelsea einen guten Ruf erarbeitet. Mit dem FC Bayern wurde er immerhin trotz aller Unruhen 2023 Deutscher Meister. Dass er es auch als Nationaltrainer kann, will der 52-Jährige nun an der Seitenlinie der Three Lions beweisen.

Auch wenn der Spielstil der Engländer nach wie vor wenig unterhaltsam ist, war Tuchels Start schon mal vielversprechend. Seit seiner Unterschrift im Januar 2025 gewann er mit England elf seiner bisherigen 14 Spiele, darunter als acht WM-Qualifikationsspiele. Das Problem könnte nun jedoch die hohe Erwartungshaltung sein: In England wird der Turniersieg stets vorausgesetzt.

3. Luis de la Fuente

Luis de la Fuente
Luis de la Fuente | Jam Media/GettyImages

Luis de la Fuente ist ein deutlich ruhigerer Trainer als sein Vorgänger Luis Enrique und kennt den spanischen Verband wie kaum ein anderer. Vor seiner Beförderung zum A-Nationalteam trainierte der 63-Jährige ein Jahrzehnt lang den spanischen Nachwuchs. Mit dem Nations-League-Sieg 2023 und dem EM-Sieg 2024 hat er bereits bewiesen, dass er es auch mit den Profis kann. Macht de la Fuente nun den Titelhattrick perfekt?

2. Didier Deschamps

Didier Deschamps
Didier Deschamps | SAMEER AL-DOUMY/GettyImages

Didier Deschamps wird in Frankreich allein aufgrund des Weltmeistertitels 2018 verehrt, doch seine eher pragmatische Spielweise bleibt in der Heimat nicht ganz ohne Kritik. Bevor er nach dem Turnier durch seinen designierten Nachfolger Zinedine Zidane ersetzt wird, möchte er sich mit einem zweiten WM-Pokal verabschieden.

Mit der Équipe Tricolore holte Deschamps zwischenzeitlich immerhin die Nations League (2021) und Silber bei der WM in Katar. Zuvor war er als Vereinstrainer der AS Monaco, Olympique Marseille und Juventus Turin erfolgreich.

1. Carlo Ancelotti

Carlo Ancelotti
Carlo Ancelotti | LEONARDO MUNOZ/GettyImages

Carlo Ancelotti muss keinem Fußballfan vorgestellt werden. Dem brasilianischen Team, um das nach schwacher WM-Quali viel Unruhe herrscht, tut der 67-jährige Italiener mit seiner unaufgeregten Art womöglich gerade ganz gut. Und dass er Erfolge sammeln kann wie kein anderer, hat er bereits an sämtlichen Standorten in Europa bewiesen.

Doch die Skepsis bleibt groß, dass es ausreicht, schwächelnde Stars wie Vinicius Junior starkzureden und darauf zu hoffen, dass sich die individuelle Qualität am Ende durchsetzt. Für den sechsten WM-Titel der Selecao muss sich Don Carlo wohl etwas besonderes einfallen lassen.


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