Die Folgen, falls RB Leipzig wieder die Champions League verpasst

Gehen die Roten Bullen im Kampf um die Königsklasse leer aus?
RB Leipzig muss in die Champions League
RB Leipzig muss in die Champions League / DeFodi Images/GettyImages
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Nach dem ersten Saisondrittel war die Welt bei RB Leipzig in Ordnung. Die Roten Bullen zeigten gute Leistungen, lagen lange auf Rang zwei und sahen wie ein sicherer Champions-League-Teilnehmer aus.

Doch rund um den Jahreswechsel geriet RBL ins Wanken. Das Team von Ole Werner leistete sich überraschende und in dieser Häufigkeit nicht eingeplante Punktverluste gegen Gladbach, Union Berlin, St. Pauli und Mainz, verlor dazu die Spitzenspiele gegen CL-Konkurrenten wie Hoffenheim und Leverkusen. Und plötzlich ist die Königsklasse alles andere als sicher.

Nachdem Leipzig in der letzten Saison das internationale Geschäft komplett verpasst hatte, wäre es ein erneuter Rückschlag, sollte Leipzig nicht den Sprung in die Champions League packen. Denn wie die Sport Bild berichtet, ist die Königsklasse nicht nur das intern klar erklärte Ziel von Red Bull, sondern in den Budgetplanungen auch fest einkalkuliert.

Das wiederum bedeutet, dass Leipzig im Sommer zahlreiche große Verkäufe tätigen müsste, sollte die Königsklasse verpasst werden. Konkret: RBL müsste in diesem Fall 200 Millionen Euro Transfer-Erlöse erzielen! Das geht natürlich nicht, ohne sein Tafelsilber zu verkaufen. Yan Diomande und Castello Lukeba wären dann quasi nicht zu halten. Weitere Verkaufskandidaten wären David Raum und Antonio Nusa.

Doch selbst wenn Leipzig in die Champions League kommt, müsste einiges an Geld reinkommen. Laut Sport Bild planen die Verantwortlichen mit Erlösen von rund 100 Millionen Euro. Auch diese sind natürlich nicht ohne einen Star-Verkauf zu erzielen.

Besonders bitter für die Sachsen: Xaver Schlager verlässt Leipzig im Sommer ohne jeden Cent Ablöse. Und sein Nachfolger - Rocco Reitz wird als Top-Kandidat gehandelt - dürfte mindestens 20 Millionen Euro kosten.


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