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Die aktuelle Gehaltsstruktur beim FC Bayern - Eberl muss weiter reduzieren

Max Eberl hat die klare Vorgabe, die Gehaltsausgaben beim FC Bayern zu reduzieren. Dabei hilft ein Blick auf die aktuelle Gehaltsstruktur.
Max Eberl
Max Eberl | A. Scheuber/GettyImages

Die Gehaltsstruktur und ihr grundsätzliches Volumen sind beim FC Bayern schon länger ein Thema. Max Eberl wurde dem Vernehmen nach schon frühzeitig aufgetragen, nach und nach für eine Reduzierung der Gehaltsausgaben zu sorgen – etwa durch mehr leistungsbasierte Verträge mit weniger Grundgehalt.

Laut der Sport Bild hat der Sportvorstand diesen Auftrag nochmals unterstrichen bekommen, ausgehend von der letzten Sitzung des Aufsichtsrates im Februar. Das zeigt: Der Vereinsführung liegt dieses Thema sehr am Herzen.

Grundsätzlich muss es also das Ziel von Eberl sein, möglichst viele Spieler zu anteiligen Verzichten zu bewegen oder sie gar in eine niedrigere Stufe der allgemeinen Gehaltsstruktur des deutschen Rekordmeisters zu bringen. Wie die Sport Bild berichtet, gibt es vier solcher Stufen.

Die vier Gehaltsstufen beim FC Bayern - finanzielle Entlastung zum Sommer

Ganz oben stehen die Spitzenverdiener, deren Jahresgehalt bei über 20 Millionen Euro anzusiedeln ist. Zwei prominente Beispiele: Harry Kane und Jamal Musiala. Während der Stürmer um die 25 Millionen Euro bekommen soll, handelt es sich demnach beim deutschen Nationalspieler sogar um nochmal ein bisschen mehr.

Die Stufe darunter, die als Großverdiener bezeichnet werden, geht um den Bereich von etwa 15 bis 20 Millionen Euro. Alphonso Davies, Manuel Neuer und Joshua Kimmich sollen inklusive ihrer jeweiligen Bonuszahlungen dazugehören. Auch Dayot Upamecano ist durch seine jüngste Vertragsverlängerung in diese Etage aufgestiegen. Hier konnte Eberl seinem Auftrag zwar nicht nachkommen, doch ist das bei einzelnen Vertragsverlängerungen, die aus sportlicher Sicht wichtig für die Münchener sind, auch kaum umzusetzen.

Dayot Upamecano
Dayot Upamecano konnte durch seinen neuen Vertrag aufsteigen | DeFodi Images/GettyImages

Gelungen ist das hingegen bei Serge Gnabry, der mit seinem aktuellen Vertrag von den Groß- zu den Gutverdienern herabgestiegen ist. Er, sowie etwa auch seine Flügelspieler-Kollegen um Luis Diaz und Michael Olise, stehen laut der Sport Bild im Bereich von zehn bis 15 Millionen Euro. Dieses Duo soll zusammen auch ca. sechs Millionen Euro weniger an Gehalt verdienen, als es bei Leroy Sané und Kingsley Coman der Fall war. Hier hat Eberl also nicht nur für mehr Qualität und Beständigkeit gesorgt, sondern auch mehrere Millionen Euro einsparen können.

Größere Unterschiede untereinander gibt es in der letzten Gruppe, den sogenannten Normalverdienern. Diese bewegen sich offenbar im Bereich von etwa einer Million Euro (Sven Ulreich) bis zu fast zehn Millionen Euro (Konrad Laimer). Das Gehalt von Lennart Karl wird beispielsweise auf zwei Millionen Euro beziffert, das von Raphael Guerreiro auf sechs Millionen Euro – jedoch mit bis zu drei weiteren Millionen an potenziellen Bonuszahlungen.

Etwas finanzielle Entlastung im Gehaltsregime deutet sich aber schon jetzt durch Abgänge ab. Guerreiro ist dafür bereits ein gutes Beispiel, was auch für Leon Goretzka gilt. Der Mittelfeldspieler gehört sogar zu den Großverdienern, wodurch also geschätzte 18 Millionen Euro frei werden. Nennenswerte Einsparungen soll es auch durch den angedachten Sommer-Abgang von Alexander Nübel geben, das Ende der Leihe von Nicolas Jackson gehört ebenfalls dazu.

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