Der Poker um Nico Schlotterbeck hat endlich ein Ende! Diesmal wirklich.
Der BVB gab am Freitag die Verlängerung mit dem Verteidiger bekannt, der seinen Vertrag von 2027 bis 2031 ausgedehnt hat.
Damit haben nun all die nervigen Wasserstandsmeldungen ein Ende. Schon im vergangenen Monat hatten Sky und Bild von einer Einigung zwischen Schlotterbeck und dem BVB berichtet, nur damit der Nationalspieler diese Meldungen kurz darauf vor laufenden Kameras dementierte. Letztlich wurden sich beide Parteien aber doch einig.
OFFICAL: Nico Schlotterbeck extends his contract until 2031!#BVB pic.twitter.com/1d4Y6zEfkI
— BVB Newsblog (@bvbnewsblog) April 10, 2026
"Unser Ziel – Klarheit bis Mitte April – haben wir erreicht. Das war mir wichtig", betonte Sportchef Lars Ricken. "Nico Schlotterbeck ist ein Leader beim BVB und in der Nationalmannschaft. Wir sind froh, dass er nach seiner zuletzt schweren Verletzung so schnell wieder Top-Niveau erreicht hat. Das zeigt seine Willensstärke und Klasse. Wir sind absolut überzeugt, dass sich Nico bei Borussia Dortmund noch weiterentwickeln und für unseren Verein unverzichtbar werden kann. Ihm das zu vermitteln, war uns in den von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägten Gesprächen sehr wichtig."
Ausstiegsklausel schon für diesen Sommer
Besonders pikant: Laut kicker-Angaben bekommt Schlotterbeck in seinem neuen Vertrag eine Ausstiegsklausel, die schon in diesem Sommer (!) gültig ist und bei 50 bis 60 Millionen Euro liegen soll. Damit hätte der Verteidiger die Chance, den BVB nach einer guten WM doch noch zu verlassen.
Gültig ist diese Klausel wohl nur für wenige, auserwählte Klubs. Ähnlich ist auch die Ausstiegsklausel von Serhou Guirassy gelagert.
Das bedeutet, dass der BVB trotz der Verlängerung erstmal keine Planungssicherheit mit Blick auf die kommende Saison hat. Zumindest aber würden die Schwarzgelben im Falle eines Abschieds noch ordentlich entlohnt werden. Ohne Verlängerung hätte die Ablöse in diesem Sommer mutmaßlich unter den nun genannten 50 bis 60 Millionen Euro gelegen.
Wie der kicker ausführt, liegt das neue Basisgehalt von Schlotterbeck bei zehn Millionen Euro. Durch Boni könne dieses zwar noch steigen, die oftmals genannten 14 Millionen Euro können aber wohl auch mit Prämien nicht erreicht werden.
