Felix Nmecha spielt eine starke Saison, sowohl in der Bundesliga als auch der Champions League. Der 25-Jährige hat den nächsten Schritt gemacht und ist sowohl bei Borussia Dortmund als auch der Nationalmannschaft eigentlich nicht zu ersetzen.
Doch seit dem letzten Spieltag müssen der BVB und das DFB-Team genau das schaffen. Nmecha zog sich beim 3:2-Sieg gegen den HSV eine Außenbandverletzung im Knie zu, die ihn nicht nur mehrere Wochen außer Gefecht setzen wird, sondern ihm im schlimmsten Fall auch die WM-Teilnahme kosten könnte.
Diagnose enthüllt
Bislang war vom BVB dabei stets nur eine Verletzung des Außenbandes kommuniziert worden – die Bild liefert jetzt weiterte Details. Demzufolge soll sich Nmecha das Außenband im Knie gerissen haben, allerdings sei keine Operation nötig. Stattdessen wird die Verletzung konservativ behandelt.
Der Plan sieht aktuell vor, dass Nmecha bei den letzten Spielen im Mai sein Comeback gibt. Zur Erinnerung: Bundestrainer Julian Nagelsmann benennt seinen vorläufigen WM-Kader am 12. Mai, es scheint also ein echter Wettlauf mit der Zeit für Nmecha zu werden.
Das weiß auch der Bundestrainer, deram Rande des Testspiels gegen Ghana erklärte: "(Nach einem schnellen Comeback) ist aber immer noch nicht garantiert, dass er schmerzfrei ist oder den Schmerz auch toleriert. Es ist schon eine Verletzung, die nicht ohne ist."
Eine große Schwächung
Sollte Nmecha wirklich die WM verpassen, dann wäre das für die DFB-Elf eine enorme Schwächung. Der 25-Jährige gilt gemeinhin mit Bayerns Aleksandar Pavlovic als Startelf-Kandidat für die Doppelsechs.
Erst kürzlich sang Lothar Matthäus zudem ein Loblied auf Nmecha: "Wenn Felix Nmecha weiter diese Entwicklung nimmt und verschont bleibt von Verletzungen, dann ist er nicht nur in Dortmund der Fixpunkt, sondern kann auch in der Nationalmannschaft der Taktgeber sein, der Kimmich ja aufgrund seiner neuen Position nicht mehr ist."
Alle werden hoffen, dass er diese Rolle schon bei der anstehenden WM einnehmen kann. Es bleibt ein Wettlauf gegen die Zeit.
