Die Rückkehr von Moussa Diaby zu Bayer 04 Leverkusen könnte näher rücken, als es zuletzt den Anschein hatte. Der 27-Jährige stand erneut nicht im Kader von Al-Ittihad und soll den Klub aus Saudi-Arabien verlassen wollen.
Zwischen Bayer und dem Franzosen soll bereits eine grundsätzliche Einigung über einen langfristigen Vertrag bestehen. Der entscheidende Punkt ist aktuell allerdings die Trennung von Al-Ittihad.
Abfindung als letztes Hindernis
Diaby steht in Saudi-Arabien noch bis 2029 unter Vertrag und verdient dort ein deutlich höheres Gehalt als künftig in Leverkusen. Genau daraus ergibt sich das Problem: Für seinen Wechsel muss offenbar noch eine Einigung über eine Abfindung mit Al-Ittihad erzielt werden.
Bayer soll dem Klub nach Informationen von Sky eine Ablöse von rund 25 Millionen Euro angeboten haben. Bild nennt eine Summe von etwa 30 Millionen Euro. An der Ablöse dürfte der Transfer damit nicht mehr grundsätzlich scheitern. Vielmehr geht es darum, wie Diaby und Al-Ittihad die noch bestehenden vertraglichen Verpflichtungen auflösen.
Für die Werkself ist die Situation deshalb vor allem eine Frage des Abwartens. Mit Diaby selbst soll bereits alles geklärt sein. Der Franzose soll in Leverkusen einen Vertrag bis 2031 unterschreiben und damit langfristig an seinen früheren Klub gebunden werden.
Diaby erneut nicht im Kader
Dass der Abschied aus Saudi-Arabien näher rückt, deutet auch Diabys aktuelle Situation bei Al-Ittihad an. Bereits beim 3:0 im Pokal gegen Al-Najma fehlte der Flügelspieler im Aufgebot. Offiziell wurde er mit Blick auf die nächste Partie geschont.
Nun stand Diaby erneut nicht im Kader und reiste laut mehreren saudischen Medien auch nicht mit nach Dammam. Zudem soll sich Al-Ittihad bereits nach einem möglichen Nachfolger umsehen – für Bayer sind das positive Signale.
Diaby hatte zwischen 2019 und 2023 in 172 Pflichtspielen 49 Tore und 47 Vorlagen für die Werkself gesammelt. Nach seinem Verkauf für 55 Millionen Euro an Aston Villa und dem anschließenden Wechsel zu Al-Ittihad für 60 Millionen Euro könnte nun die Rückkehr an den Rhein bevorstehen. Damit scheint der Transfer zunehmend konkreter zu werden – doch solange die Abfindung mit Al-Ittihad nicht geklärt ist, bleibt der Deal weiterhin in der Schwebe.
