Am Donnerstag ist es endlich soweit: Dann nominiert der neue Bundestrainer Jürgen Klopp seinen ersten DFB-Kader für die anstehenden Nations-League-Spiele gegen die Niederlande, Serbien und Griechenland.
Es ist eine Nominierung die mit großem Interesse begleitet wird, schließlich soll Klopp den längst überfälligen Neustart beim DFB-Team moderieren und zugleich den wichtigen Generationenwechsel bewerkstelligen.
XXL-Kader für die Länderspielpause?
Und dafür könnte der Bundestrainer zu einer ungewöhnlichen Maßnahme greifen. Wie Sky und die Sportschau berichten, gibt es bei Klopp und seinem Trainerteam Gedankenspiele, einen XXL-Kader von bis zu 40 Spielern zu nominieren.
So will sich der 59-Jährige von möglichst vielen Spielern ein Bild machen, wobei auch möglich wäre, dass einige Spieler im Laufe der zweiwöchigen Länderspielpause an- und abreisen.
Zwar schreiben die Regularien der Nations League vor, dass die Kader inklusive Torhütern nur 23 Spieler umfassen, allerdings muss diese Liste vor jedem Spiel abgeschickt werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Klopp theoretisch nach dem Spiel gegen die Niederlande am 24. September den kompletten Kader austauschen könnte und gegen Griechenland (27. September) andere Spieler auflaufen könnten.
Wer wird die größte Kader-Überraschung?
Intern soll die Kaderausweitung dabei sogar schon beschlossen worden sein, einzig der Umfang des Kaders ist noch unklar. Klar ist: Durch diese Vergrößerung hätte Klopp auch Raum für etwaige Überraschungskandidaten, von denen es einige gibt.
Als Kandidaten wirft Sky neben Nicolo Tresoldi, der auch vom italienischen Verband umworben wird, auch Younes Ebnoutalib, den Augsburger Anton Kade und den Schalker Soufiane El-Faouzi ins Rennen. Alle drei haben gute Saisonstarts hinter sich und können sich dementsprechend berechtigte Hoffnungen machen.
Ohnehin erklärte Klopp bei seiner Antrittskonferenz: "Es werden Spieler Möglichkeiten bekommen, die jetzt noch gar nicht damit rechnen, weil ich mutig sein werde und das auch bin. Ich habe Lust, mit Jungs zusammenzuarbeiten, die einen Fußballspielen wollen, der allen gefällt"
Es scheint also so, als wolle Klopp einen Großteil seiner 57-Mann-starken Liste in der anstehenden Länderspielpause auf die Probe stellen.
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