Beim DFB geht es in diesen Tagen drunter und drüber. Jürgen Klopp soll die Nationalmannschaft wieder an die Spitze führen und dabei auch den längst überfälligen Generationenwechsel vorantreiben.
Dieser gelingt natürlich am besten mit starken und vielversprechenden Talenten. Von diesen hat der DFB einige in der Hinterhand, zum Beispiel Kennet Eichhorn, Said El Mala oder auch Lennart Karl. Es hätten allerdings auch noch einige mehr sein könnten, doch viele Youngstars erteilten dem DFB eine Absage, zum Beispiel Ibrahim Maza, Can Uzun oder auch Kenan Yildiz – und sie könnten nicht die letzten gewesen sein.
Nächster Verlust für den DFB?
Denn wie die Bild berichtet, droht der DFB auch bei Wael Mohya den Kürzeren zu ziehen. Der 17-Jährige stehe demnach vor einem Verbandswechsel zu Marokko. Ein Wechsel hatte sich schon seit einigen Monaten angedeutet, da Mohya im März eine Einladung zur deutschen U18-Nationalmannschaft ausgeschlagen hatte und stattdessen lieber bei Borussia Mönchengladbach trainierte.
Mohya dürften dabei auch die starken Auftritte Marokkos bei der aktuellen WM imponiert haben. Für die Afrikaner war erst im Viertelfinale gegen Frankreich Schluss. Spannend: Mit Ayyoub Bouaddi zieht bereits ein weiteres Supertalent im Mittelfeld die Fäden, der 18-Jährige entschied sich ebenfalls für Marokko und gab mit Frankreich dem vermeintlich größerem Verband den Laufpass.
Ein besonderer Anreiz
Mit ihm zusammen könnte Mohya auf Jahre hin eine der vielversprechendsten und besten Mittelfeld-Zentralenim Weltfußball bilden – und bei der WM 2030 dann für Furore sorgen. Auch das ist für Mohya ein gewichtiges Argument, denn die Weltmeisterschaft in vier Jahren wird auch in Marokko gespielt.
Für den DFB ist der wahrscheinliche Mohya-Wechsel damit der nächste Tiefschlag. Es muss etwas passieren, denn mit dem 17-Jährigen entscheidet sich innerhalb weniger Jahre das nächste Top-Talent gegen eine Zukunft für die deutsche Nationalmannschaft.
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