Die schwache Offensive war eines der Hauptprobleme in der abgelaufenen Spielzeit beim SV Werder Bremen. Trotz der über weite Strecken fehlenden Durchschlagskraft in vorderster Linie, gelang den Bremern der Klassenerhalt in der Bundesliga.
Mit dem anstehenden Transferfenster im Sommer sollen die Verantwortlichen rund um den Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz den Kader dementsprechend auch in der Offensive verstärken, um eine erneut enttäuschende Spielzeit zu verhindern.
Diakité wohl ein Kandidat

Wie das französische Portal mediafoot.net berichtet, sind die Grün-Weißen an einer Verpflichtung von Oumar Diakité interessiert. Der Stürmer wurde im vergangenen Sommer bereits mit dem 1. FSV Mainz 05, dem 1. FC Köln oder auch dem Hamburger SV in Verbindung gebracht, nun soll man auch in Bremen ein Auge auf den 22-Jährigen geworfen haben.
Der 1,85 Meter große Mittelstürmer steht aktuell beim französischen Zweitligisten Stade Reims unter Vertrag, war in der abgelaufenen Spielzeit allerdings an Cercle Brügge verliehen. In der höchsten belgischen Spielklasse gelangen dem Ivorer sieben Tore in 25 Einsätzen.
Vor allem zum wichtigsten Zeitpunkt der Saison konnte Diakité überzeugen und steuerte vier seiner Treffer in den Relegations-Playoffs bei, in denen Cercle Brügge letztendlich der Klassenerhalt sichern konnte.
Erst in die USA, dann nach Bremen?
Für den 22-Jährigen, welcher bei seinem Stammverein noch einen bis 2028 laufenden Vertrag besitzt, steht erst einmal die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko an. Dort wird er mit der Elfenbeinküste antreten und sich in der Gruppenphase auch mit dem DFB-Team duellieren (20. Juni, 22 Uhr).
Spätestens im Anschluss des Turniers dürfte dann richtig Bewegung in die Personalie kommen, zumindest wenn Werder davon überzeugt ist, dass Diakité eine Verstärkung für die Offensive ist. Dann spielen natürlich auch die finanziellen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. Der Marktwert des ivorischen Nationalspielers wird von transfermarkt.de auf rund fünf Millionen Euro geschätzt.
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