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Deutliches Polanski-Fazit nach erstem Gladbach-Test – deshalb fehlte Kleindienst

Die Fohlenelf gewinnt das erste Testspiel der Vorbereitung. Eugen Polanski kann ein positives Fazit zur Partie ziehen.
Eugen Polanski
Eugen Polanski | Christian Verheyen/GettyImages

Mit einem 6:0-Sieg gegen den Wuppertaler SV hat nun auch Borussia Mönchengladbach das erste Testspiel dieser Saisonvorbereitung positiv abschließen können. Eine frühe Blamage und damit ein erster Stimmungsdämpfer konnte somit verhindert und stattdessen ein positives Ausrufezeichen gesetzt werden.

Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Eugen Polanski nach dem Spiel. "Im Großen und Ganzen hat mir das Spiel gut gefallen. Ich glaube, dass wir viele Dinge gesehen haben, die wir umsetzen wollten", so der Cheftrainer der Fohlenelf (via Rheinische Post). "Wir hatten gutes Tempo im Spiel – mit und gegen den Ball. Wir haben sechs Tore gemacht, hätten aber in meiner Zählung noch sechs weitere schießen müssen. Da haben wir noch Luft nach oben. Aber insgesamt war es eine ansprechende Leistung."

Kleindienst kam nicht zum Einsatz: Stürmer mit individueller Einheit

Zur zweiten Halbzeit wechselte Polanski einmal komplett durch, sodass die Borussia mit zwei unterschiedlichen Mannschaften beim Oberligisten antrat. Dennoch kam mit Tim Kleindienst einer der wichtigsten Spieler der Borussia gar nicht zum Einsatz.

Der Stürmer wurde dabei aber nicht von einer (erneuten) Verletzung ausgebremst, viel eher handelte es sich um eine bewusste Entscheidung. Anstatt beim ersten Testspiel mitzumischen, absolvierte er laut der Rheinischen Post eine individuelle Trainingseinheit im heimischen Borussia-Park. "Er hatte eine gute Einheit. Die andere Variante wäre gewesen, ihm hier ein paar Minuten Spielzeit zu geben. Er hat sich für das Training entschieden, er wird dann das erste Spiel in Essen spielen", kommentierte Polanski diese Situation völlig entspannt.

Neuzugänge und Youngsters durften sich zeigen

Anstelle von Kleindienst durfte sich mit Isad Lidberg einer der Neuzugänge direkt in der Startelf zeigen. Getroffen hat er selbst zwar nicht, doch gab es trotzdem ein vielsagendes Lob vom Coach: "Ich glaube, man hat gesehen, was Isac kann und was er imstande ist zu leisten, er hat viel Intensität und Tiefe reingebracht."

Auch mehrere Jungprofis durften die Gelegenheit nutzen und sich für weiteres Vertrauen empfehlen. So kamen beispielsweise der 17-jährige Edin Biber, der 18-jährige Mathieu Nguefack sowie die zwei 19-jährigen Iaia Manco Danfa und Fritz Fleck zum Einsatz. Auch Jan Leszczynski, ebenfalls erst 19 Jahre alt und vor kurzem von Legia Warschau verpflichtet, durfte die zweite Halbzeit aufspielen.


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