Der Weg des FC Bayern ins Champions-League-Finale
Von Franz Krafczyk

Die Ligaphase der Champions League hat der FC Bayern ohne größere Schwierigkeiten überstanden. Einzig der FC Arsenal, der auch für die einzige Vorrunden-Niederlage der Münchner sorgte, schnitt in der Tabelle vor dem deutschen Rekordmeister ab. Das sorgt dafür, dass die Bayern in jeder Runde bis zum Endspiel Heimrecht genießen, was sich in der Vergangenheit häufig als Vorteil erwies.
Wie die Auslosung der K.o.-Runde am Freitagmittag ergab, trifft die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany im Achtelfinale auf Atalanta Bergamo und vermeidet damit ein Bundesliga-Duell mit Bayer 04 Leverkusen. Die Italiener sind nicht zuletzt nach dem Weiterkommen in den Playoffs gegen den BVB keineswegs zu unterschätzen, im Vergleich zur Werkself aber womöglich das etwas angenehmere Los.
Bayern erwischt schwierigere Turnierbaumhälfte
Ein Sieg gegen Bergamo soll dabei nur der nächste Zwischenschritt bis zum großen Endspiel in Budapest sein. Setzen sich die Bayern im Duell mit den Lombarden durch, wartet im Viertelfinale aber sicher ein ganz harter Brocken. Dann treffen die Münchner auf den Sieger der Partie zwischen Real Madrid und Manchester City.
🚨🏆 BREAKING: Champions League full draw and… road to Budapest. ✨ pic.twitter.com/ah9jxZIdmF
— Fabrizio Romano (@FabrizioRomano) February 27, 2026
Bestehen die Münchner auch diesen Härtetest, dann könnte im Halbfinale der Vorjahressieger Paris Saint-Germain warten. Weitere mögliche Gegner im letzten Schritt vor dem Endspiel wären der FC Chelsea, der FC Liverpool und Galatasaray Istanbul.
Es bleibt festzuhalten, dass die Bayern bei der Auslosung am Freitag die deutlich schwierigere Turnierbaumhälfte erwischt haben. Auf der anderen Seite kämpfen mit dem FC Barcelona und dem FC Arsenal nur zwei Schwergewichte um den Einzug ins Endspiel. Dort fanden sich mit Bodø/Glimt und Sporting Lissabon, die im Achtelfinale sogar aufeinandertreffen, unter anderem auch die beiden großen Außenseiter des Turniers wieder.
In dieser Saison scheint für den FC Bayern aber dennoch alles möglich.
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