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Der Stand bei Gladbachs Langzeitverletzten: Kleindienst droht Worst-Case

Bei den verletzungsbedingten Fehltagen rangiert die Fohlenelf auf einem schlechten sechsten Platz.
Auf Tim Kleindienst verzichtet die Borussia schon seit Längerem
Auf Tim Kleindienst verzichtet die Borussia schon seit Längerem | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Mehrere Stammspieler fallen bei Borussia Mönchengladbach schon so lange aus, dass sie in dieser Saison so gut wie keine oder nur eine vergleichsweise kleine Rolle gespielt haben. Tim Kleindienst dürfte dahingehend das beste Beispiel sein. Normalerweise ist er als Kapitän und Torjäger einer der mit Abstand wichtigsten Spieler der Fohlenelf – bislang kommt er aber nur auf drei Mini-Einsätze mit insgesamt (!) sechs Minuten an Einsatzzeit.

Umso mehr stellt sich die Frage, ob die Langzeitverletzten im Saison-Endspurt nochmal eine Rolle spielen und den Klassenerhalt damit wahrscheinlicher machen können. Die Rheinische Post berichtet von unterschiedlichen Ausgangslagen bei den verschiedenen Borussia-Akteuren.

Hoffnungen bei Kleindienst schwinden – Hack könnte zeitnah wieder aufspielen

Bei Kleindienst schwindet demnach die Hoffnung, dass es bei ihm in den übrigen Wochen der Saison nochmal für einen Einsatz reicht. Offenbar ist er noch immer nicht fit genug, um auch nur anteilig wieder mit der Mannschaft zu trainieren. Selbst wenn der Angreifer noch in dieser Woche vollständig ins Team-Training zurückkehren sollte, wovon er noch weiter entfernt zu sein scheint, bräuchte er vermutlich noch eine gewisse Zeit, um überhaupt wieder als Einwechselspieler in Frage zu kommen.

"Es ist wichtig, dass Tim sich so vorbereitet, dass es nicht wie beim ersten Mal ist", hatte Rouven Schröder vor etwa einem Monat vielsagend kommentiert. Ein erneuter Rückfall soll bestmöglich vermieden werden. Deshalb lautet die Devise: Lieber ein bisschen länger warten, anstatt ein Risiko einzugehen.

Bei Robin Hack gab es zwar einen Rückschlag, dennoch sieht es laut der RP bei ihm besser aus. Der Offensivspieler sei "voll im Zeitplan", so Eugen Polanski zuletzt. Doch wie sieht der Zeitplan aus? Aktuell ist angedacht, dass der 27-Jährige zeitnah wieder ins Team-Training einsteigen kann. Dann wird geschaut, ob er vollständig belastbar und gänzlich schmerzfrei ist. Sollte das der Fall sein, könnte er in den letzten Spielen nochmal mitmischen.

Robin Hack
Robin Hack | NurPhoto/GettyImages

Nathan Ngoumou sollte beim jüngsten Testspiel eigentlich ein paar Einsatzminuten sammeln. Stattdessen musste er zuletzt eine Trainingseinheit vorzeitig abbrechen. Eine erneute strukturelle Verletzung gibt es zwar nicht, doch scheint weiterhin Vorsicht das Gebot der Stunde zu sein. Aufgrund seiner langen Ausfallzeit, ausgehend von seinem Achillessehnenriss im April des vergangenen Jahres, muss er auch noch viel aufholen.

Kota Takai und Giovanni Reyna gehören zwar nicht unbedingt zu den Langzeitverletzten, doch mussten auch sie bereits das ein oder andere Spiel aussetzen. Der Leih-Verteidiger soll der RP zufolge zu dieser Woche wieder ins Team-Training einsteigen. Zum Wochenende wird es dann womöglich noch nicht reichen, doch wird er zeitnah wieder zur Verfügung stehen. Der US-Amerikaner wiederum ist schon wieder einsatzbereit und deshalb auch zurzeit mit der Nationalmannschaft unterwegs. Nachdem er in den letzten Wochen nur von der Bank aus zuschauen durfte, wird er sich in den letzten Wochen nochmal für Einsatzzeiten empfehlen wollen.

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