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Der heißeste Stuhl Gladbachs: Weshalb Polanski trotzdem hoffen darf

Bleibt Eugen Polanski trotz durchwachsener Saison Trainer von Borussia Mönchengladbach?
Wie geht es für Eugen Polanski weiter?
Wie geht es für Eugen Polanski weiter? | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Das Minimalziel Klassenerhalt hat Eugen Polanski erreicht. Dennoch kann Borussia Mönchengladbach unter dem Strich nicht zufrieden mit der Saison sein. Zum größten Teil steckten die Fohlen im Abstiegskampf und lieferten vor allem offensiv teilweise erschreckende Darbietungen ab.

Diesen Schuh muss sich auch Polanski anziehen, der es nicht geschafft hat, die Mannschaft spielerisch weiterzuentwickeln. Das gilt auch für einzelne Spieler, weshalb er noch kritischer beäugt wird. Denn das Entwickeln und Verkaufen von Spielern gehört fest zu Gladbachs DNA. Allerdings kann sich der 40-Jährige auch Hoffnung auf eine Weiterbeschäftigung machen.

Ein romantischer Ansatz

Denn die teilweise blutleeren und erschreckend lustlosen Auftritte gab es auch schon zuhauf unter Polanskis Vorgängern, weshalb Sportdirektor Rouven Schröder und die übrigen Verantwortlichen hier eher die Mannschaft als den Schuldigen sehen und nicht den Trainer. Das berichtet die Sport Bild.

Zudem soll Polanski selbst immer wieder betont haben, dass er "sein volles Potenzial" nur dann entfalten könne, wenn er eine vollständige Saisonvorbereitung mit dem Team bekommt. Zudem will die Borussia eigentlich die hohe Fluktuation auf der Trainerposition eindämmen, zumal die Lösung mit Eigengewächs Polanski auch ein Stück Fußball-Romanze wäre.

Wann fällt eine Entscheidung?

Gleichzeitig soll es intern allerdings auch viele Stimmen gegen den 40-Jährigen geben. Die Rheinische Post berichtet, dass es auf eigene Nachfrage hin kaum Stimmen pro Polanski geben würde. Der größte Zweifel: die Weiterentwicklung der Mannschaft. Nach dem bisher Gezeigten, sind sie unsicher, ob Polanski dafür der richtige Mann ist.

So oder so: Bis Klarheit in der Trainerfrage herrscht, dürften noch einige Wochen ins Land ziehen. Denn bisher machen weder Schröder noch Polanski den Eindruck, als gäbe es bereits eine gewisse Tendenz. Es bleibt also undurchsichtig bei der Borussia.


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