Der Aufstieg geht weiter: Sportdirektor Kessler vor Beförderung
Von Fabian Küpper

Thomas Kessler hat einen großen Anteil an der bislang weitestgehend sorgenfreien Saison des 1. FC Köln – auch wenn die Domstädter seit mittlerweile acht Spielen auf einen Sieg warten. Schließlich war es der Sportdirektor, der das Team im Sommer mit seinen Transfers fit für die Bundesliga machte.
Marius Bülter, Jakub Kaminsiki oder Sebastian Sebulonsen überzeugten vom Start weg. Kesslers größter Erfolg war allerdings die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Said El Mala bis 2030 – ohne Ausstiegsklausel wohlgemerkt. Diese gute Arbeit soll jetzt honoriert werden.
Der Höhepunkt eines kometenhaften Aufstiegs
Nach Informationen von Sky Sport soll Kessler vom Sportdirektor zum Sportchef aufsteigen. Es seien lediglich noch letzte Details zu klären, bevor die die Beförderung offiziell kommuniziert wird. Allerdings seien die Parteien auch hier bereits in den letzten und finalen Zügen.
Es ist der Höhepunkt eines unglaublich schnellen Aufstiegs des 39-Jährigen. Erst i vergangenen Sommer hatte er die Stelle als Sportdirektor beim Effzeh angetreten – nur knapp ein halbes Jahr später folgt jetzt schon die verdiente Beförderung.
Umtriebiger Effzeh
Unter Kessler präsentierte sich Köln so ausgabefreundlich wie schon lange nicht mehr. 24,4 Millionen Euro investierte der Effzeh in neue Spieler – für einen Aufsteiger sehr viel Geld. Allerdings hatte man durch die vorherige Transfersperre und Verkäufen wie denen von Damion Downs und Max Finkgräfe auch ordentlich Geld eingenommen.
Auch in diesem Winter ist der Effzeh wieder äußerst umtriebig. Mit Jahmai Simpson-Pusey kam ein weiteres Innenverteidiger-Talent per Leihe von Manchester City, zudem sucht Köln weiterhin noch nach einer Soforthilfe für das Abwehrzentrum. Kessler hat also weiterhin alle Hände voll zu tun – nur dann als Sportvorstand.
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