Die Vertragsgespräche zwischen Karim Adeyemi und Borussia Dortmund ziehen sich nun schon einige Monate. Dabei gibt es bislang keine klare Tendenz – weder in die eine, noch in die andere Richtung. Es scheint völlig offen, ob der Offensivspieler seinen zum Sommer 2027 auslaufenden Vertrag verlängern wird.
An dieser offenen Lage scheint aber weder nur der Spieler, noch nur der Klub schuldig zu sein. Wie die WAZ berichtet, gibt es zurzeit gegenseitig keine klaren Signale. So bleibt zunächst unklar, ob Adeyemi seine Zukunft definitiv weiter bei Schwarz-Gelb sieht und umgekehrt, ob die Verantwortlichen in ihm noch immer die klare Offensivverstärkung sehen, die auch in diesem Transfer-Sommer nicht zu Geld gemacht werden sollte.
Nach Urlaubsrückkehr: Adeyemi und BVB wollen Vertragsgespräche fortsetzen
Auf beiden Seiten scheinen die Positionen nach wie vor nicht final abgeklärt zu sein. Adeyemi und der BVB sollen jeweils an einer möglichst zeitnahen Lösung interessiert sein, nach dem Urlaub sollen die Gespräche wieder aufgenommen werden, so die WAZ weiter. Zuletzt habe es dahingehend zwar einen "Stillstand", aber soweit "noch keine Eiszeit" gegeben. Kurzum: Der finale Ruck, in die eine oder andere Richtung, steht noch aus.
Eines ist jedoch klar: Wird der Adeyemi-Vertrag nicht verlängert, soll er in diesem Sommer verkauft werden. Ins letzte Vertragsjahr gehen und damit einen ablösefreien Abgang riskieren, möchte der BVB nicht – wenngleich die Ablösesumme angesichts seines nur noch über ein Jahr gültigen Vertrags sowie seiner Nebenrolle in diesem Kalenderjahr auch nicht allzu hoch ausfallen dürfte.
Das Gefahrenpotenzial: Das letzte Vertragsjahr könnte ein Szenario sein, das der Spielerseite vielleicht sogar gefällt. Die Dortmunder wären wohl weiterhin an einer Verlängerung interessiert, der Markt für Adeyemi würde durch den womöglich ablösefreien Wechsel größer werden und auch ein Handgeld wäre dann ein Thema. Auf dieses Szenario scheint der 24-Jährige aber (noch) nicht zu spekulieren. Grundsätzlich ist klar: Eine möglichst zeitnahe Entscheidung wäre für alle Parteien besser.
Weitere Nachrichten rund um den BVB:
