Leonardo Bittencourt gilt als einer der großen Gewinner des Trainerwechsesl bei Werder Bremen. Seit dem Amtsantritt von Daniel Thioune ist der Mittelfeldspieler wieder deutlich mehr gefragt, stand in den jüngsten vier Bundesliga-Spielen sogar immer in der Startelf. Zuvor spielte er unter Horst Steffen trotz seiner Erfahrung nur eine untergeordnete Rolle.
Nachdem sich beide Parteien bereits vor mehreren Monaten dazu entschieden, den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu beenden, kamen durch Bittencourts gestiegene Einsatzminuten plötzlich Spekulationen über eine mögliche Kehrtwende auf. Passend dazu berichtete die Deichstube, dass der 32-Jährige einem Verbleib an der Weser offen gegenüberstehe.
"Leo hat seine Rolle gut angenommen. In dieser für uns schwierigen Situation marschiert er vorneweg. Unsere Vereinbarung bleibt aber bestehen", sprach Werder-Boss Peter Niemeyer zuletzt jedoch ein Machtwort. Seitdem scheint alles klar zu sein. Oder etwa doch nicht?
Werder denkt über Bittencourt-Kehrtwende nach
Wie Sky Sport nun berichtet, könnte es zu einem Umdenken kommen. Demnach werde bei den Grün-Weißen intern darüber diskutiert, Bittencourt unter Umständen doch noch einen neuen Vertrag anzubieten.
Dieser liegt dem Spieler bislang nicht vor. Offen ist außerdem, ob sich der Mittelfeldspieler auf eine Verlängerung zu vermutlich deutlich geringeren Bezügen einlässt, oder sein Vertragsende bei Werder lieber dazu nutzen möchte, um noch einmal ein neues Kapitel aufzuschlagen. Laut Sky kommen für Bittencourt auch die MLS, Saudi-Arabien und Brasilien als sportliche Abenteuer infrage.
Klar ist: Im Saisonendspurt bei Werder wird Bittencourt noch die eine oder andere Gelegenheit erhalten, um sich für den kommenden Sommer ins Schaufenster zu spielen.
