Demirovic zurück im VfB-Teamtraining - doch Hoeneß bremst die Euphorie

Nach Monaten der Zwangspause ist Ermedin Demirovic zurück im Mannschaftstraining des VfB Stuttgart. Trotz guter Eindrücke mahnt Trainer Sebastian Hoeneß zur Geduld.
Ermedin Demirovic ist zurück
Ermedin Demirovic ist zurück / Simon Hofmann - UEFA/GettyImages
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Passend zum Transfer von Jeremy Arévalo kann der VfB Stuttgart auch auf dem Trainingsplatz wieder positive Nachrichten vermelden. Ermedin Demirovic ist zurück im Mannschaftstraining. Der Stürmer gibt an, seine rund drei Monate andauernde Verletzung im Mittelfuß vollständig auskuriert zu haben.

Entsprechend erleichtert fiel sein Fazit aus: "Es war schön, wieder den Ball am Fuß zu haben. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass ich kein Neutraler bin, sondern richtig in die Zweikämpfe darf. Das war der Fall und damit umso schöner."

Erster Eindruck wirkt positiv

Laut Bild-Bericht hinterließ Demirovic bei seiner Rückkehr einen durchaus positiven ersten Eindruck. Demnach wirkte der Angreifer spritzig und suchte ohne erkennbare Zurückhaltung die Zweikämpfe. Auch körperlich schien er die Belastung gut zu verkraften.

Besonders eng wurde der Trainingsauftritt in Zusammenarbeit mit Athletiktrainer Martin Franz begleitet. Demirovic selbst zeigte sich auch hier zufrieden: "Es hat sich sehr gut angefühlt. Ich habe nach dem Training noch mit Martin gesprochen. Er hat mich die ganze Zeit verfolgt. Ich habe ihn gefragt, ob es geschmeidig aussah. Er meinte nur 'Ja, war gut'. Das freut mich natürlich."

Hoeneß mahnt zur Geduld

Trotz der positiven Signale will Cheftrainer Sebastian Hoeneß zunächst kein unnötiges Risiko eingehen. Zwar habe sich Demirovic selbst optimistisch geäußert, dennoch sei Vorsicht geboten: "Ich habe ihn gefragt, wie es ihm geht. Er hat sich positiv geäußert. Aber klar ist, dass Medo drei Monate verletzt war. Er muss die Zeit bekommen, um wieder herangeführt zu werden. Trotzdem ist er jetzt wieder ein vollwertiges Teammitglied."

Mit der Rückkehr des 27-Jährigen gewinnt der VfB einen verlässlichen Angreifer zurück. Zuletzt hatte Demirovic im Spiel gegen den 1. FC Köln beim 2:1-Erfolg einen wichtigen Elfmeter herausgeholt und selbst verwandelt.

Offen bleibt jedoch, wie und wo er mittelfristig wieder in die Startelf integriert wird. Gegen Hoffenheim setzte Hoeneß zuletzt erneut auf den formstarken Deniz Undav im Sturm, unterstützt von Nikolas Nartey dahinter.

Denkbar wäre eine ähnliche Konstellation wie beim 4:4 im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig, das der VfB im Elfmeterschießen gewann: Demirovic als vorderste Spitze, Undav in einer aktiveren Rolle dahinter.


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