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Demirovic stellt mit Dreierpack historische Bestmarke auf

In der Champions League knipste Demirovic für den VfB Stuttgart gegen Stavanger dreimal.
VonJan Kupitz
Ermedin Demirovic mit einem Dreierpack
Ermedin Demirovic mit einem Dreierpack | THOMAS KIENZLE/GettyImages

Im Sommer hätte der VfB Stuttgart beinahe Ermedin Demirovic verkauft, da Galatasaray Istanbul hartnäckig um den Angreifer gebuhlt hatte. Umso glücklicher dürfte man im Ländle mittlerweile sein, dass der Deal nicht zustande gekommen ist und Demirovic sich klar für einen Verbleib beim VfB ausgesprochen hat.

Beim Champions-League-Auftakt gegen Viking Stavanger stand der Bosnier erstmals in dieser Saison in der Startelf – und zeigte schnell seine ganze Klasse. Nach durchaus sehenswerten Treffern in der 20., 26. und 32. Minute stand für Demirovic ein feiner Hattrick parat, um Stuttgart schnell auf die Siegerstraße zu bringen.

Mit diesem Dreierpack ist Demirovic zum allersten Spieler des VfB Stuttgart avanciert, der in einem Champions-League-Match drei Tore erzielen konnte. Das gelang keinem Kevin Kuranyi, keinem Mario Gomez und auch noch keinem Deniz Undav. Hut ab vor dieser Leistung.

Als wäre das noch nicht beeindruckend genug, ist Demirovic auch noch der Spieler mit dem fünftschnellsten Dreierpack in der Champions-League-Historie.

Die schnellsten Dreierpacks der Champions League

  • Robert Lewandowski gegen RB Salzburg (nach 23 Minuten)
  • Marco Simone gegen Rosenborg Trondheim (nach 24 Minuten)
  • Kylian Mbappé gegen Olympiakos Piräus (nach 29 Minuten)
  • Vangelis Pavlidis gegen FC Barcelona (nach 30 Minuten)
  • Ermedin Demirovic gegen Viking Stavanger (nach 32 Minuten)

Nachdem Demirovic am vergangenen Spieltag als Joker gegen den 1. FC Köln knipsen konnte, setzte er nun also das nächste fette Ausrufezeichen. Und lässt seinen Worten damit Taten folgen, da er zuletzt angekündigt hatte, "wieder Respekt auf meinen Namen zu bekommen".

"Das war zuletzt schon sehr viel. Viel Gerede, es hieß, ich sei Verkaufskandidat. Jetzt konnte ich zeigen, dass ich hier bin. Und nicht ein Spieler bin, der keinen Verein findet. Ich wollte hierbleiben, hatte auch mit dem Trainer super Gespräche. Ich wollte den Weg hier weitergehen und keinen Ausweg suchen", hatte Demirovic klargestellt.


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