Deadline-Day-Drama inklusive: Upamecano-Zukunft entschieden!
Von Fabian Küpper

Kaum ein Vertragspoker beherrschte die Schlagzeilen in den vergangenen Wochen und Monaten so sehr wie der von Dayot Upamecano und dem FC Bayern München. Nachdem Anfang Januar bereits alles nach einer Verlängerung aussah, wartete man vergebens auf eine offizielle Bekanntgabe.
Stattdessen verloren die Bayern-Bosse zunehmend die Geduld mit dem Franzosen. Max Eberl & Co. setzten Upamecano am Ende eine Deadline bis zum Montagabend. Bis dahin sollte er entscheiden, ob er bei den Münchnern bleiben will. Jetzt hat der 27-Jährige eine Entscheidung getroffen.
Upamecano bleibt langfristig – allerdings mit ordentlich Drama
Dabei fiel das Pendel zugunsten von Bayern aus. Fabrizio Romano und Sky Sport berichten unisono, dass Upamecano den interessierten Vereinen mitgeteilt hat, dass er beim deutschen Rekordmeister bleiben wird. Der neue Vertrag läuft dabei bis 2030, wobei die Ausstiegsklausel in Höhe von 65 Millionen Euro ab kommendem Sommer greift.
Der Franzose sei laut Romano sehr glücklich zu bleiben. Florian Plettenberg berichtet zudem, dass der Vertrag in dieser Woche unterschrieben wird, aktuell ist noch nichts unterzeichnet. Für die Bayern wiederum ist die Verlängerung des Abwehrchefs die Belohnung eines langen Pokers, in dem die Münchner am Ende Haltung bewiesen und Upamecano durch die Deadline deutlich machten, dass sie nicht ewig warten.
Dabei kam es am Deadline Day noch einmal zu einem echten Drama, wie Florian Plettenberg berichtet. Laut ihm hat Bayern im Laufe des Tages das schriftliche Angebot für Upamecano zurückgezogen, worauf sich der Franzose meldete und erklärte, doch gerne beim Rekordmeister bleiben zu wollen. Es sei am Ende ein Machtkampf zwischen den Beratern des Franzosen und den Bayern gewesen.
Statement der Bayern
Diese Strategie hat jetzt Früchte getragen. Upamecano wird in München mit einem geschätzten Gehalt von rund 20 Millionen Euro zu einem der Top-Verdiener aufsteigen und ein Handgeld in derselben Höhe einstreichen. Um letzteres gab es bis zuletzt Verhandlungen und Diskussionen.
Die erfolgreiche Verlängerung mit dem umworbenen Franzosen ist dabei ein echtes Statement des Rekordmeisters. Das ebenfalls interessierten Real Madrid und der FC Liverpool müssen sich für den Sommer umorientieren – die Reds taten das mit Jeremy Jacquet bereits.
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